Familiengottesdienst in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche 01.07.2018

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. Juni 2018 20:07


von links: Beate Albrecht, Vikarin Anita Kern, Mandy Wolfram

Die Vikarin Anita Kern (Pharao) feierte mit der Katechetin Beate Albrecht und mit der Kindergärtnerin, Mandy Wolfram, (Mose) einen interessanten Kindergottesdienst am 01.07.2018 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Auftakt des Gottesdienstes bildete eine Flötensolo von Mathilde Jenke (8) aus Parey an der Havel. Sie wurde dabei von der Kantorin Christiane Görlitz auf der Orgel begleitet. Dann erzählte Beate Albrecht die Geschichte vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Sie hatte zuvor alle Besucher gefragt, wo sie herkamen und es waren nicht nur Rathenower oder Pareyer im Gottesdienst, nein es kamen auch Besucher aus Stuttgart und Thailand. Der Pharao von Ägypten, dargestellt durch die Vikarin Anita Kern, wollte das Volk nicht ziehen lassen. Mose, den Gott über einen brennenden Dornbusch den Auftrag erteilt hatte, die Juden aus Ägypten nach Israel zu führen, bemühte sich vergebens. Gott schickte Frösche als Plage über Ägypten und alle Kinder quakten wie die Frösche, damit die Plage auch deutlich wurde. Dann schickte er Insekten und Heuschrecken über das Land und alle Kinder summten wie die Mücken. Aber es half alles nichts. Der Pharao, wie der König von Ägypten damals hieß, ließ die Hebräer nicht fort. Erst als alle erstgeborenen Kinder starben, war der Pharao bereit, die Israelis ziehen zu lassen.



Das Rote Meer

Dann gingen alle Eltern mit ihren Kindern auf die Reise in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Zuerst über ein Gebirge, dann durch einen Tunnel, dann gab es einen steinigen Weg und einen Blätterwald und wieder Hügel, wo die Kinder und alle Erwachsenen durchmussten. Am Ende des Parkours standen die Menschen vor einem Meer und hörten wie der Pharao sie wieder zurückholen wollte. Da öffnete sich das Meer (ein blauer Vorhang) und alle konnten das rettende Ufer auf dem Sinai erreichen. Hinter dem Vorhang stand Beate Albrecht mit einer Flasche Wasser und besprühte die Geretteten. Dann nahm der Familiengottesdienst seinen Fortgang mit Singen und Beten und am Ausgang erteilte Mose allen Besuchern einen Stempel auf den Unterarm mit seinem Konterfei.


  Mosesstempel

 

Es war der schönste Familiengottesdienst seit Jahren in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und die Gemeinde dankt allen, die ihn vorbereitet haben und bei ihm mitgewirkt haben.

 © Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 01.07.2018

 



 





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