Grußwort der CDU-Bundestagsabgeordneten Andrea Voßhoff

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. June 2011 10:29


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Liebe Mitglieder des Fördervereins,
nach dem politischen Tagesgeschäft in dieser Zeit und am Ende dieser Woche, das bei den Themen Atomausstieg, Griechenland, Libyen schon atemberaubend ist, einen solchen Termin wahrnehmen zu dürfen, in dem es in der Kirche um die Kirche geht, ist ein bisschen wie Innehalten. Es gibt einem Gelegenheit, das zu genießen und zu erfahren, was Kirche bieten kann,
als Gottes Haus
als Ort der Besinnung,
als Ort der Einkehr,
wie hat der französische Präsident Charles de Gaulle mal aus politischer Sicht gesagt:

„Kirche ist der einzige Ort, wo jemand zu mir spricht, ohne dass ich ihm
zu antworten brauche.“

Das dies möglich ist, das wir heute und jeden Tag diese Kirche genießen können, dafür
haben Sie in den vergangenen 15 Jahren mit der Arbeit des Fördervereins beigetragen!
Was Sie leisten ist ebenso bewundernswert, wie beeindruckend. Mit Ihrer aller Engagement und der charmanten Hartnäckigkeit Ihres Vorsitzenden bauen Sie im wahrsten Sinne des Wortes Stein auf Stein dieser Kirche wieder auf. Und so ist gerade diese Kirche nicht nur das Haus Gottes sondern auch eine Kraftquelle bürgerschaftlichen Engagements. Mein Dank, mein Respekt und meine Hochachtung für Ihre Arbeit daher auch in diesem Jahr. Haben Sie eigentlich mal bei Google im Internet getestet, wie viele Einträge es dort zum
Stichwort “ St. Marien Andreas Kirche Rathenow” gibt? Es sind 49.600!!!

Zum Vergleich: der Optikpark Rathenow hat 37.800

Ja, bei der Dresdner Frauenkirche kommen über 800.000 Einträge zusammen, aber Sie sind ihr dicht auf den Fersen.

Wir Menschen neigen ja allzu oft dazu aus Ungeduld eher das Unvollkommene in den Blick zu nehmen, anstatt uns an dem Erreichten zu freuen. Oder wir wollen vor Beginn schon vor der Größe der Aufgabe resignieren! Ihr Verdienst ist es, dass Sie in den vergangenen Jahre die in der Gesamtheit fast unlösbar erscheinende Aufgabe des Kirchenwiederaufbaus in überschaubare und im wahrsten Sinne des Wortes begreifliche Projekt gegliedert haben, ohne das Ganze aus dem Auge zu verlieren. Der Turmaufbau, das Sternengewölbe bis hin zu den Rautenfenster sind nur einige beredte Beispiele dafür! Viele Rathenower beteiligen sich mittlerweile an dieser wunderschönen Aufgabe oder verfolgen Ihr Tun mit Sympathie und großer Anerkennung. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Kirche in ihr Herz geschlossen und das ist Ihnen zu verdanken. Ich möchte meinen Dank und meinen festen Glauben an den Erfolg Ihrer Arbeit heute wieder mit einer Spende unterstützen und mein Grußwort damit "werthaltig" abschließen! Hier im Umschlag sind wieder zwei Orgelpfeifen drin, Sie wissen, mir hat es die Schuke-Orgel angetan! Jeder muss und darf ja auch sein Lieblingsprojekt in dieser Kirche haben! Ich wünsche Ihnen weiterhin Erfolg, der ist nicht selbstverständlich sondern fordert Zeit und vollen Einsatz! Er möge Ihnen noch lange erhalten bleiben. Gottes Segen, Kraft, Gesundheit und viel Erfolg bei der künftigen Arbeit.

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