Jahresbericht 2017

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. June 2018 22:06
Jahresbericht 2017
gehalten vom Vorsitzenden
Dr. Heinz-Walter Knackmuß
auf der ordentlichen Mitgliederversammlung des Förderkreises zum
Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V.
am 23.06.2018
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche



1.    Begrüßung
Liebe Mitglieder des Förderkreises, lieber Herr Vizepräsident des Landtags von Brandenburg Dieter Dombrowski. Wir freuen uns, dass Sie an Ihrem Geburtstag heute in die Kirche gekommen sind und gratulieren Ihnen ganz herzlich. Ich begrüße als Mitglieder im Kuratorium, den stellvertretenden Superintendenten und geschäftsführende Pfarrer Andreas Buchholz, den Kreistagsabgeordneten Holger Schiebold und den Vorstand der Volksbank Rathenow e G Bernd Knust. Liebe Mitglieder des Vorstandes und lieber Herr Prof. Eisenberg. Ich freue mich besonders, dass Sie mit Ihrer Mutter und Ihrer Schwester heute hier sind und das wir zur Eröffnung Ihre Kunst auf der Truhenorgel hören konnten. Wir haben auch zwei niederländische Gäste Ge und Bert de Poel aus der Partnergemeinde heute unter uns und ich begrüße ach den Bruder des Schatzmeisters Manfred Krüger aus Neuseeland.
Liebe Ge, lieber Bert,wir freuen uns, dass Ihr heute zu der Mitgliederversammlung 2018 in Rathenow seid. Es ist schön, dass Ihr am Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche so aktiv mitwirkt. Wir wollen jetzt die Kreuzgewölbe im Chorraum wiederaufbauen, aber das ist sehr teuer. Der Wiederaufbau der Kreuzgewölbe kostet 1,6 Mio €. Danach wollen wir die Heizung einbauen, damit die Kirche auch im Winter benutzt werden kann. Ohne Gottes Segen und ohne staatliche Hilfe können wir das nicht schaffen. Aber jeder Euro hilft, dass wir dem Ziel en Stückchen näherkommen. Herzlich will kommen! Beste Ge, beste Bert,
We zijn blij dat u vandaag in Rathenow bent voor de algemene vergadering van 2018. Het is leuk dat je zo actief betrokken bent bij de wederopbouw van de Sankt Marien Andreas Kerk. Nu willen we de kruisgewelven in het koor herbouwen, maar dat is erg duur. Reconstructie van de kruisboog kost € 1,6 miljoen. Dan willen we de kachel installeren, zodat de kerk in de winter kan worden gebruikt. Zonder Gods zegen en hulp van de regering kunnen we dat niet doen. Maar elke euro helpt ons dichter bij het doel te komen. Hartelijk welkom!



Ge und Bert de Poel aus Leek in den Niederlande

2.    Jahresbericht 2017
Das Jahr 2017 wurde in ganz Deutschland als Lutherjahr gefeiert. Es wurde in Rathenow mit einem Festgottesdienst in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche eröffnet. Pfarrer Buchholz hatte in Erinnerung des Thesenanschlags an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg vor 500 Jahren die 95 Thesen als Kopie an die Tür der Sankt-Marien-Andreas-Kirche gebracht. Pfarrer Andreas Buchholz hat auch im Rahmen des Lutherjahrs einen Vortrag über Johann Heinrich August Duncker gehalten, bei dem auch Dr. Bettina Götze und Bürgermeister Ronald Seeger mitwirkten.   
Der Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. hat sich 2017 bemüht mit Unterstützung des Bürgermeisters der Stadt Rathenow Ronald Seeger und des Ehrenbürgers der Stadt Rathenow Klaus Eichler Fördermittel vom Bund und vom Land sowie von anderen Geldgebern wie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zu erhalten. Die Anträge waren leider nicht erfolgreich. Es fanden auch Gespräche mit dem Staatssekretär Martin Gorholt statt, der die Aussichten auf Fördermittel erst nach der Wahl einer neuen Bundesregierung für zielführend ansah. Nun bemühen wir uns erneut um finanzielle Unterstützung, denn die Größenordnungen des weiteren Wiederaufbaus gehen gleich immer in die Millionen. In diesem Zusammenhang möchte ich mich beim Ehrenbürger der Stadt Rathenow ganz herzlich bedanken, der mich bei der Formulierung der Fördermittelanträge sehr unterstützt hat und auch als Architekt eine Kostenschätzung für den Einbau einer Heizung vorgenommen hat. Wir haben da sehr intensiv miteinander kommuniziert und ich gebe ehrlich zu, dass ich das ohne sein Fachwissen nicht geschafft hat. Vielen Dank auch für die Ratschläge zur Kontaktaufnahme mit vielen unterschiedlichen Abgeordneten. Ich denke aber die Landesregierung kann sich mit Hinweis auf einzelne Bundestagsabgeordnete nicht aus der Verantwortung ziehen. Das wäre mir dann doch zu bequem. Ich vertraue wie immer auf Gott und da bin ich noch nie enttäuscht worden.

2017 ging die Kirchturmuhr kaputt. Eine Firma aus Kölleda in Thüringen musste die Reparatur übernehmen. Der Motor, der die Gewichte nach oben zog, hatte einen Schaden und musste ausgetauscht werden. Er treibt auch die Zeigergetriebe an. Die Uhr geht jetzt ganz genau und stellt sich automatisch auf die Sommerzeit um. Seit dem 18.08.2017 geht die alte Kirchturmuhr wieder und dient den Rathenowern als Orientierung durch ihr Leben. Pfarrer Andreas Buchholz hat alles sehr geräuschlos abgewickelt, ohne viel Aufhebens zu machen. Ich habe ja immer die Kamera zur Hand und muss an die Zeitungen schreiben und so gelangte das dann doch in die Öffentlichkeit. Es sind eben die vielen kleinen Arbeiten, die keiner so wahrnimmt, wie die Aufsicht an den Wochenenden von den Förderkreismitgliedern.  Seit der Bundesgartenschau reißen auch die bestellten Kirchenführungen nicht ab und ich bin froh, dass Peter Kurth und ich damals 10 Kirchenführer mit Zertifikat ausbilden konnten, die jetzt die Stütze des Tourismusprogramms bilden. Wir arbeiten dabei ganz eng mit Frau Wand vom Tourismusverband Westhavelland zusammen. Den Kirchenführern und Förderkreismitgliedern, die die Aufsicht fleißig übernehmen, möchte ich herzlich Dank sagen.

2017 stand in der Märkischen Allgemeinen Zeitung, dass ein Arbeitsteam in Potsdam für Gemeinnützige Vereine Internetseiten kostenlos aufbauen würde. Ich weiß nicht warum, aber ich beantragte auch, für den Förderkreis so eine zweite Internetseite zu erstellen. Das dauerte acht Monate und ab 01.08.2017 war die Seite unter: www.rathenow-kirchen.de im Internet und berichtete über die Aktivitäten des Förderkreises. Die Mitarbeiter hatten alle Daten mit der alten Internetseite verlinkt, sodass praktisch auch alle Eintragungen mühelos eingesehen werden konnten.


3.    Besucher
Zur großen Freude der Menschen in ganz Rathenow war vom 17.04. -21.04.2017 die Bischöfin a. D. Rosemarie Köhn aus Hamar in Norwegen in der Stadt und besuchte natürlich auch ihre Taufkirche, die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Der Landrat des Landkreises Havelland Roger Lewandowski empfing die alte Dame mit großer Freundlichkeit und Respekt für die Lebensleistung der gebürtigen Rathenowerin. Sie ist jetzt schwer krank und wurde von Pfarrerin Susanne Sonderbo begleitet.  Sie schrieb sich in das Gästebuch des Förderkreises ein und nahm wohl mehr Abschied von ihrer Heimatstadt, denn die Krankheiten erlauben ihr nicht mehr so weite Reisen. In das Gästebuch des Förderkreises schrieb sie: Seid mutig und stark! Habt keine Angst, und lasst euch nicht von ihnen einschüchtern! Der Herr, euer Gott, geht mit euch. Er hält immer zu euch und lässt euch nicht im Stich. (5. Buch Mose 31,6)
Am 23.05.2017 schrieb sich der Landrat Roger Lewandowski bei einem Besuch in der Kirche in das Gästebuch des Förderkreises ein.
Gé und Bert de Poel aus den Niederlanden schrieben sich am 17.06.2017 ein und der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke, besuchte die Sankt-Marien-Andreas-Kirche am 10.07.2017, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Am 15.10.2017 trug sich Kirchenmusikdirektor Prof. Matthias Eisenberg anlässlich eines Benefizkonzertes in das Gästebuch ein. Er wird erneut am 05.08.2018 um 17:00 Uhr zu einem Orgelbenefizkonzert nach Rathenow kommen. Karten gibt es in der Kirche, im Eine-Welt-Laden im Tourismusbüro und in der Buchhandlung Tieke. Voriges Jahr hatten wir die Kirche den ganzen Sommer geöffnet, was natürlich ideal für die Touristen war, Der Tourismus hat jetzt ein Maß erreicht, dass man wirklich von einem neuen Arbeitsfeld sprechen kann. Seit der bundesgartenschau 2015 reißt der Strom der Touristen nicht ab; er wird jedes Jahr größer. Es ist auch ein wachsender Bereich der Arbeit des Förderkreises.



4.    Konzerte

Von den Konzerten in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche, die immer wieder mit ihrer einzigen Akustik viele Menschen anlockt, möchte ich drei erwähnen.

4.1.    Barocke Musik auf historischen Instrumenten
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Daniel Trumbull

Eine Sternstunde der Musik war am 22.07.2017 mit der „Musica Affenttusa“ unter der Leitung von Daniel Trumbull in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Es war ein wunderbares Konzert auf historischen Instrumenten.

4.2.    Musikschulen öffnen Kirchen

 

Das „Ensemble Concino“ unter Leitung von Carmen Dahlke gab am Sonntag, den 17.09.2017, ein Konzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in der Reihe „Musikschulen öffnen Kirchen.“ Zum Lutherjahr 2017 ging es natürlich auch um Lutherlieder und so war das Gemeindelied „Ein feste Burg ist unser Gott“ von Martin Luther der Auftakt zu diesem Konzert. Pfarrer Andreas Buchholz und seine Frau Magdalena gaben dabei in kleinen Sketchen den Dr. Martinus Lutherus und seine Frau Katharina von Bora, die Luther immer liebevoll Käte nannte. Das war ein willkommenes Zwischenspiel zu den Gesängen des „Ensembles Concino“. Carmen Dahlke spannte mit ihren Liedern einen weiten Bogen von der Reformation über Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms, Robert Schumann bis zur Gegenwart. Wer will, kann den Lutherchoral auch im Internet nachhören.

 




4.3.      Berühmte Choräle aus der Lutherzeit

Am 15.10.2017 war der berühmteste Orgelvirtuose Deutschlands Kirchenmusikdirektor Prof. Matthias Eisenberg  in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Er spielte auf der Hoffrichterorgel Choräle aus der Lutherzeit. Er Erlös floss komplett in den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Für die Zuhörer war danach klar, dass die elektronische Hoffrichterorgel wirklich nur eine Übergangsorgel sein kann, denn für große Konzerte ist sie doch nicht geeignet.


Kirchenmusikdirektor Prof. Matthias Eisenberg
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4.4.     Konzert zum Reformationsjubiläum
Am 31.10.2017gab es ein Reformationskonzert mit dem Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters Halberstadt mit der Reforamtionssinfonie und eine Reformationsouvertüre.



5.    Ausstellungen
5.1. Farbe ist Leben
Von den vielen Ausstellungen, die über das ganze Jahr in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche gezeigt werden, möchte ich nur zwei hervorheben. Renate Assmann und Doris Schacht präsentierten ihre Gemälde vom 16.04.2017 -02.07.2017 unter dem Motto „Farbe ist Leben.“
 

5.2. Wunderbares
Dr. Margit Semmler-Grade hat vom 08.07.2017 -30.09.2017 die Fotoausstellung „Wunderbares“ in der Kirche gezeigt. Es waren faszinierende Aufnahmen dabei, wobei man sich fragt: „Wie ist so etwas möglich?“ Die Aufnahmen sind mit einer normalen Kamera gemacht, aber die Perspektive und ein Blick dafür macht´s möglich.
 
5.3. Weihnachtskrippenausstellung 2017
Den Beschluss machte, wie jedes Jahr die Weihnachtskrippenausstellung im Advent von Dr. Heinz-Walter Knackmuß. Und dieses Jahr wurde Frau Prof. Dr. Gudrun Gleba so davon inspiriert, dass sie in den Förderkreis eintrat und auch Weihnachtskarten nach den Krippenmotiven drucken ließ, die gern am Büchertisch erworben werden können.
 

6.    Aussichten
Wir werden natürlich weiter versuchen Fördermittel für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche zu erhalten. Die Gemeinde steht jetzt vor großen Herausforderungen. Es besteht die Möglichkeit, eine kleines Gemeindehaus neben der Sankt-Marien-Andreas-Kirche für 1,2 Mio € erbauen zu lassen. Es ist dies eine Jahrhundertchance, die nicht noch einmal kommen wird. Die Kommunale Wohnungsverwaltung würde das bauen. Das Gemeindehaus hat einen Gemeindesaal für 110 Menschen, zwei Gruppenräume und Toiletten. Es soll alles behindertengerecht sein und ein Fahrstuhl in die obere Etage führen. Außerdem könnte das Heizungsproblem für die Kirche angegangen werden, denn es gäbe die Möglichkeit über das Gemeindehaus auch die Kirche zu beheizen. Bis Ende September 2018 muss die Gemeinde eine Entscheidung getroffen haben. Wenn sie sich dafür entscheidet, wird es noch ca. 5-10 Jahre dauern, bis das Gemeindehaus nutzbar sein wird. Das ist eben so mit den Baumaßnahmen.   Ich möchte mich bei Pfarrer Andreas Buchholz für seine viele Arbeit auch mit dem Förderkreis bedanken, er muss a für alle Menschen und Gruppen in der Gemeinde da sein und es ist nicht immer einfach mit den vielen unterschiedlichen Auffassungen umzugehen. Ich danke allen Mitgliedern, die Woche für Woche und das nun schon über 22 Jahre die Aufsicht in der Kirche übernehmen, den Kuratoriumsmitgliedern und dem Vorstand, an erster Stelle natürlich dem Schatzmeister, der viel Arbeit hat, und nie stöhnt, dass es ihm zu viel wird. Den beiden Kassenprüfern Sabine Wille-Bäckhausen und Sylvio Jörn sei ebenso gedankt für die Prüfung der Kontdfotunterlagen. Allen fleißigen Helfern, die heute hier mitgeholfen haben, herzlichen Dank.          
„Ora et labora“, sagten unsere Vorfahren und diesem Motto wollen wir folgen: Beten und arbeiten. Ohne Gottes Segen ist auch beim Wiederaufbau einer Kirche nichts zu machen.
Vielen Dank

Dr. Heinz-Walter Knackmuß













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Dagmar Ziegler (MdB) am 18.06.2018 in Sankt-Marien-Andreas

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 20. June 2018 14:00

Dagmar Ziegler MdB mit den SPD-Granden von Rathenow Hartmut Rubach
und Manfred Lenz in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow

Am 18.06.2018 besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler begleitet  von Hartmut Rubach und Manfred Lenz die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und ließ sich bei einer Führung durch die Kirche etwas über die Ursprünge und die Geschichte der Stadt der Optik berichten. Das Geburtshaus des Begründers der Optischen Industrie in Rathenow, Johann Heinrich August Duncker, steht direkt gegenüber der Kirche. Er war Pfarrer in Rathenow und hat mit der Erfindung der Vielschleifmaschine den Grundstein für die Optik in Rathenow gelegt, denn mit dieser Maschine war es erstmals möglich, Gläser mit exakten Dioptrien herzustellen. Die Geschichte der Sankt-Marien-Andreas-Kirche wurde abrupt am 28.04.1945 beendet, denn von Brandgranaten getroffen, war sie am Ende des Krieges eine Ruine. Die Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde hat dann unter schwierigsten Umständen durch den unermüdlichen Einsatz des Pfarrers Friedrich Kordt die Kirche notdürftig wieder aufbauen können. Es fehlten 1990 allerdings der Turm und aus dem Chorraum waren große Bäume gewachsen. Der Chor war als Ruine belassen worden. Seit 1996 bemüht sich ein Förderkreis um den Wiederaufbau des Gotteshauses. Die erste Aktion des Förderkreises war die finanzielle Unterstützung der neuen Fenster im Chorraum nach den Entwürfen von Gerhard Henschel. Die Bundestagsabgeordnete der SPD Dagmar Ziegler war besonders von dem Rathenower Toleranzfenster „Das geöffnete Kreuz“ begeistert. Es zielt auf das friedlche Miteinander aller Religionen auf der Erde ab, von denen beispielhaft das Judentum, der Islam, der Buddhismus und Jesus Christus dargestellt werden. Der Böhmische Marienaltar hat seine eigene Geschichte, die durch eine Begebenheit auf einem Amtsärztekongress in Rostock-Warnemünde doch die kleine Gruppe zum Schmunzeln brachte, denn ein Amtsarzt aus Oldenburg, ein strenger Katholik aus Bayern, musste dort den Spruch von drei Heiligen lernen: „Die Margarethe mit den Wurm, die Barbara mit dem Turm und die Katharina mit dem Radel – das sind die Heiligen drei Madel“ und zeterte hinterher:“Das deprimierendste Erlebnis des Warnemünder Kongresses war für mich, dass ich von einem evangelischen Sozi aus dem gottlosen Brandenburg den Spruch mit den heiligen drei Madeln lernen musste.“ Die Bundestagsabgeordnete ließ sich auch den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Mittelschiff erläutern und wurde praktisch in den Aufbau der Rippen eingewiesen, der auch heute noch eine hohe Kunstfertigkeit und viel Spezialwissen erfordert. Pfarrer Andreas Buchholz begleitete die Bundestagsabgeordete auf den Turm, wo sie die einmalige Aussicht über das Havelland mit dem Band der Havel genoß und nun verstand, dass der Tourismus ein wichtiges Standbein in der Region ist. In das Gästebuch des Förderkreises schrieb sie: „Dank des großartigen Engagements des Förderkreises entwickelt sich die Kirche zu einer wahren Heimstadt von Geschichte und Religion weiter. Ich wünsche den Mitgliedern weiterhin viel Herzensfreude und eine Schar von Förderern und Spendern. Dagmar Ziegler, M d B, Rathenow, den 18.06.2018“  Die Bundestagsabgeordnete informierte sich über den Stand des Wiederaufbaus des Gotteshauses und spendete bei ihrem Besuch die Säulensteine Nr. 12048 – 12057 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und den Besuch.

© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 18.06.2018







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Helga Tressel spendete Orgelpfeife

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 19. June 2018 22:07

Am 19.06.2018 spendete Helga Tressel aus Rathenow die Orgelpfeife Nr. 267 (100,00 €) für den Wiederaufbau der Orgel der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Ihr Mann, Hermann Tressel, und sie selbst haben sich immer für den Wiederaufbau der Kirche eingesetzt. Hermann Tressel war oft mit seiner Frau und dem Rathenower Frauenchor in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und gab viele schöne Konzerte zum Lobe Gottes. Helga Tressel hat die Orgelpfeife zum Lobe Gottes gespendet und der Förderkreis bedankt sich bei ihr und wünscht ihr Gottes Segen.

© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 19.06.2018

 


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Bernadette und Heinz Gubler spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 12. June 2018 12:06

Bernadette und Heinz Gubler aus Bern sind mit ihrem Wohnschiff in Rathenow angelandet und wollten auch das Wahrzeichen der Stadt, die Sankt-Marien-Andreas-Kirche, besuchen. Zuerst bestiegen sie den Turm und ließen den herrlichen Rundblick über das Havelland bei prächtigem Sommerwetter auf sich wirken. Dann standen sie vor dem Geburtshaus des Pfarrers August Duncker und  hörten etwas über die Geschichte der Optischen Industrie in Rathenow. Eng verwoben damit ist die erste Bischöfin von Norwegen und Skandinavien, Rosemarie Köhn, die in Rathenow geboren und in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche getauft wurde. Das Gotteshaus, das 1990 noch als vom Einfall bedrohte notdürftig wiederhergerichtete Kirche dastand, ist nach der Einheit Deutschlands im Jahr 1990 wieder ein Juwel norddeutscher Backsteinkunst geworden, auch wenn noch über 4,8 Mio € aufgewendet werden müssen, um sie wieder komplett zum Lobe Gottes aufzubauen. Familie Gruber ließ sich den Marienaltar, die Fenster im Chorraum und den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Mttelschiff erklären. Sie kauften das Buch über die Kirche und spendeten die Säulensteine Nr. 12039 -12044 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 14.06.2018

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Klasse 10 (Jg.1968) der Bürgelschule spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 12. June 2018 11:06

Am 09.06.2018 trafen sich 17 ehemalige Schüler der Bruno-H.-Bürgel-Schule Rathenow (10. Klasse Jahrgang 1968)  50 Jahre nach dem Schulabschluss in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche, die das Wahrzeichen der Stadt Rathenow darstellt. Sie ließen sich etwas über den Wiederaufbau des Gottehauses erzählen und bestaunten die Kunstwerke in der Kirche. Das "Rathenower Toeleranzfenster" von Gerhard Henschel ist einmalig in der Welt, weil es die Versöhnung aller Religionen beschreibt. Jesus Christus ist offen für alle Menschen - das ist die Botschaft dieses Kunstwerkes. Viele Erinnerungen an die gmeinsamen Schuljahre wurden ausgetauscht, aber die "alten" Schüler waren sich darüber im klaren, dass es im Leben keinen Stillstand gibt. Es geht immer weiter. Nach der Führung durch die Kirche spendeten die ehemaligen Schüler der Klasse 10 der Bruno-H.-Bürgel-Schule (Jg. 1968) die Säulensteine Nr. 12019 -12038 (100,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.


© Copyright: Gabriele Scharein, zertifizierte Kirchenführerin, 09.06.2018

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Klasse 3 a der Jahngrundschule spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 12. June 2018 10:06


Die Klasse 3 a der Grundschule "Friedrich-Ludwig-Jahn" aus Rathenow besuchte am 06.06.2018 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche ihrer Heimatstadt und ließ sich entführen in die Geschichte der Stadt und ihrer Kirche. Die Kunstwerke wurden den Kindern erklärt und sie hatte viele Frage zu dem ältesten Bauwerk der Stadt Rathenow. 23 Schüler und zwei Lehrer ließen sich von diesem mittelalterlichen Bau beeindrucken und bestiegen auch den Turm der Kirche, der einen fantastischen Ausblick ins Havelland gewährt mit seinen Wiesen, Feldern und Wäldern, die vom Nass der Havel getränkt werden. Durch die Wärme und den hohen Wasserstand der Havel ist das Wachstum der Natur dieses Jahr besonders üppig. Die Klasse spendete die Säulensteine Nr. 12014 -12018 (25,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

© Copyright: Gabriele Scharein, zertifizierte Kirchenführerin, 06.06.2018

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Gabriele und Manfred Lenz spendeten Stifterbrief in Silber

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 11. June 2018 09:06

Gabriele und Manfred Lenz haben beide das 70. Lebensjahrzehnt erreicht und feierten mit Verwandten und Freunden am 02.06.2018 ein schönes Fest in der „Gaststätte Fortschritt“ in Rathenow. 140 Jahre ist schon eine beachtliche Zeit für ein Menschenalter und das sollte auch richtig gewürdigt werden. Manfred Lenz stellte alle Gäste vor und freute sich besonders, dass der Staatssekretär Martin Gorholt und seine Frau Birgit zu dem Fest gekommen waren. Seine Tochter Conny hatte er natürlich zuallererst und überaus herzlich begrüßt. Neben dem Fraktionsvorsitzenden der SPD in der Stadtverordnetenversammlung von Rathenow, Hartmut Rubach, der mit seiner Gattin Marcella an der Feier teilnahm, waren auch Dr. Hans-Jürgen Lemle, Horst Schwenzer und Jürgen Vogeler gekommen. Manfred Lenz war ja viele Jahre selbst Fraktionsvorsitzender der SPD in der Stadtverordnetenversammlung und seine Frau Gabriele war die erste Stadtverordnetenvorsitzende nach der Einheit Deutschlands in Rathenow. Besonders freuten sich Beide, dass die ehemaligen Kolleginnen und Kollegen aus dem Konstruktionsbüro/Stahlbau des Chemiefaserwerkers erschienen waren. Die beiden Jubilare hatten statt Blumen und Geschenke um eine Spende für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche gebeten, denn beide sind Mitglieder des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. und haben schon viel für das Gotteshaus gespendet. Dabei kamen 1.320 € zusammen. Der Förderkreis überreichte den Jubilaren den Stifterbrief in Silber Nr. 48, drei Orgelpfeifenurkunden Nr. 263-265 und die Urkunden über die Säulensteine Nr. 12010 -12013. Der Förderkreis  bedankt sich für die Spende und wünscht den Jubilaren für das neue Lebensjahrzehnt Gottes Segen und gute Gesundheit.


© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 10.06.2018



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Mateo Mittner spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 3. June 2018 20:06


Am Sonntag, den 03.06.2018, versammelte sich Familie Mittner um den festlich geschmückten Taufstein aus Sandstein, der von der Firma Oskar Neils geschaffen wurde, im Gottesdienst in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow zur Taufe des kleinen Mateo Marco Mittner. Auf Papas Arm fühlte ich Mateo geborgen und ließ den Taufakt ohne Angst über sich ergehen. Pfarrer Andreas Buchholz taufte Mateo im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und nahm ihn so in die christliche Gemeinschaft der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde auf. Der Taufspruch für Mateo lautete: „Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein, Besonnenheit wird dich bewahren und Einsicht dich behüten (Sprüche Salomos 2, 10 und 11). Es wurde eine Taufkerze für Mateo angezündet, die seine ältere Schwester ganz fest umschlungen hielt, damit sie nicht verlöscht. Die Gemeinde sang den Choral „Nun bitten wir den Heiligen Geist um den rechten Glauben allermeist…“ von Martin Luther und Vikarin Anita Kern predigte über das Gleichnis von einem reichen Menschen, der in Saus und Braus lebt und nach dem Tode in die ewige Verdammnis gerät und über einen kranken Bettler Lazarus, der vor seinem Haus sitzt und sich von den Abfällen ernährt. Als der stirbt, kommt er in Abrahams Schoß, was für die Juden das Paradies bedeutete. Als nun der geplagte Reiche in seinem Schmerz den Lazarus bittet, ihm etwas Wasser zu bringen, oder wenigsten zu seinen fünf Brüdern zu gehen, um die zu warnen, wird ihm von Gott gesagt. Das geht nicht. Wenn auch jemand von den Toten auferstehen würde, die Brüder würden ihm nicht glauben. Die Brüder sollen sich an die Gesetze halten, die Mose aufgeschrieben hat. Wenn sie das nicht machen, würden auch keine Wunder helfen. Die Vikarin ging besonders auf die Brüder des Reichen ein und vielleicht hatte er auch eine Schwester und meinte, dass sind wir heute, die von der Geschichte, die Jesus den Menschen erzählt, eigentlich angesprochen werden sollten. Nach der Taufe schenkten die Urgroßeltern Margot und Heinz Bräsecke ihrem Urenkel die Säulensteine Nr. 11986 -11989 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende und wünscht dem kleinen Mateo Gottes Segen für seinen Lebensweg.

Rüstige Urgroßeltern
Margot und Heinz Bräsecke



© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 03.06.2018





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Agentur für bürgerschaftliches Engagement spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 31. May 2018 21:05
Ehrenamtliche Mitarbeiter der Agentur für Bürgerliches Engagement hatten am 31.05.2018 einen Projekttag in Rathenow. Sie versehen einen Besucherdienst für Demenzkranke und helfen vielen Menschen, die alt oder gebrechlich sind, als Alltagsbegleiter bei den vielen zu bewältigen Anforderungen im täglichen Leben. Christiane Wand hatte mit ihnen eine Stadtführung gemacht und brachte die Gruppe zur Sankt-Marien-Andreas-Kirche, wo sie das Geburtshaus des Pfarrers August Duncker anschauten, ehe es in die angenehm temperierte Kirche ging. Das Schicksal dieses Gotteshauses ist eng mit der Entwicklung der Optischen Industrie in Rathenow verbunden, denn der Begründer der Optischen Industrie Duncker war Pfarrer an dieser Kirche. Die 2010 errichtete Kreuzgewölbe, der Marienaltar und die bunten Fenster im Chorraum wurden vorgestellt und Jörg Neumann stand noch lange an dem Relief der Stadt um 1800 und ließ sich besonders den alten jüdischen Friedhof am Ende der Fabrikenstraße (heute Wilhelm-Külz-Str.) zeigen. Die Gruppe spendete die Säulensteine Nr. 11990 -11999 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

© Dr. Heinz-Walter Knackmuß 31.05.2018

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Goldene Konfirmation am 27.05.2018

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. May 2018 08:05

Am erste Sonntag nach Pfingsten wird traditionell die Goldene Konfirmation in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow gefeiert. Dieses Mal fiel der Sonntag auf den sonnendurchfluteten 27.05.2018 mit Spitzentemperaturen von 30 Grad Celsius. Da waren die vielen Goldenen Konfirmanden, aus ganz Deutschland angereist, froh, in die angenehm temperierte Kirche zu kommen. Es waren natürlich nicht nur Konfirmanden, die vor 50 Jahren ihre Konfirmation gefeiert hatten, dabei - nein es waren auch noch ältere Konfirmanden, die die Diamantene Konfirmation feierte, darunter. Was mehr als 50 Jahre zurückliegt, wird im Kirchendeutsch als „Jubelkonfirmation“ bezeichnet. Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Konfirmation war, dass der Propst a.D. und Superintendent von Cottbus a.D. Pfarrer Dietrich Hallmann diesen Gottesdienst mit der Gemeinde zelebrierte. Er war mit seiner Frau, Pfarrerin Dorothea Hallmann und seiner Schwägerin Gisela Bartel extra dazu in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche gekommen und sagte tiefbewegt, dass er sich sehr gefreut habe, als die Einladung der Gemeinde für diesen Festgottesdienst an ihn erging. Viele Menschen in Rathenow und Hohennauen werden ihn noch gut als Pfarrer in Erinnerung habe. Von 1964 -1981 war Dietrich Hallmann Pfarrer in Rathenow, von 1981 – 1990 Pfarrer in Hohennauen und von 1990 -2000 Superintendent in Cottbus. Der 80jährge Dietrich Hallmann hat wie in jungen Jahren das Amt des Pfarrers im Festgottesdienst gewissenhaft ausgeführt und hat eine glühende Predigt für die Freude bei den Menschen auch im Alter gehalten, die durch Jesus Christus im Bild eines Weinstocks zu den Menschen, die mit den Trauben am Weinstock verglichen werden, fließt. Wenn man diese Freude an Gott verloren hat, kann man sie auch wiederbekommen. Man muss bei Gott und der Gemeinde bleiben, dann strömt der Saft wieder. Alle Jubelkonfirmanden wurden von Pfarrer Dietrich Hallmann gesegnet. Die Konfirmanden feierten mit der Gemeinde das Abendmahl, wobei natürlich der Wein aus dem alten romanischen Kelch getrunken wurde. Die Kantorin Christiane Görlitz begleitete die Gemeinde beim Gesang und während der Liturgie und sang mit der Kantorei vier Lieder unter anderem den lateinischen Hymnus „Alta Trinita beata.“ Nach dem Festgottesdienst gab es noch das obligatorische Foto vor der Kirche und am Nachmittag versammelten sich alle Konfirmanden zum Kaffee im Lutherhaus, wo es ohrenbetäubend laut zuging, denn es gab so viel zu erzählen und das Alter erhält nicht immer die Hörfähigkeit wie in jungen Jahren.




© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 27.05.2018





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