Neue Internetseite seit 2019

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 22. November 2019 17:11
Liebe Mitglieder des Förderkreises

aktuelle Einträge finden Sie nur noch auf der neuen Seite des Förderkreises

www.rathenow-kirchen.de

Dr. Heinz-Walter Knackmuß
Tel.: 0179-2670245


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apl. Prof. Dr. Gudrun Gleba spricht zum Marianaltar in der Sankt-Marien-Andras-Kirche 25.05.2019 um 16:00 Uhr

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 10. May 2019 16:05

Dreiklang

Kunst und Kultur in der Kirche

Eine sommerliche Vortragsreihe zu besonderen Schätzen                          

von Sankt-Marien-Andreas in Rathenow




Eine Kirche, die sich den Bedingungen ihrer Zeit nicht anpasst, bleibt leer. Eine Kirche, die ihre Geschichte vergisst, wird zur Ruine. Eine Kirche, die sich der Gegenwart stellt und die Vergangenheit als Teil dieser Gegenwart einbezieht, hat die Chance, die Landmarke einer Region zu werden. Die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow hat dafür das Potential.

Der Förderkreis zum Wiederaufbau der St. Marien-Andreas-Kirche lädt im Sommer 2019 zu            drei Begegnungen mit den Kunstwerken direkt vor Ort und einer anschließenden Gesprächsrunde ein. Das erste Kunstwerk, der Marienaltar, wird von apl. Prof. Dr. Gudrun Gleba am Samstag, den 25.05.2019 um 16:00 Uhr im Chorraum vorgestellt. „Helferinnen in der Not“ hat Gudrun Gleba ihren Vortrag genannt. Als Historikerin hat sie natürlich einen anderen Zugang als z.B. ein Theologe zu diesem mittelalterlichen Altar in Rathenow aus dem 14. Jahrhundert und hat ihren Vortrag mit dem Untertitel „Kunst(hand)werk und Glaubenshilfe“ versehen. Apl. Prof. Dr. Gudrun Gleba ist Mitglied im Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. und engagiert sich in vielfältiger Weise für den Wiederaufbau des Gotteshauses. Durch ihr wissenschaftliches Herangehen an die Kunstwerke schafft sie neue Perspektiven in der Sicht der Dinge, die immer mit einer Vertiefung des Wissens über die Kunstschätze einhergehen. Am Samstag, den 27.07.2019 um 16:00 Uhr wird sie einen zweiten Vortrag zur ältesten Stadtansicht von Rathenow auf dem Epitaph (Totengedenktafel) für den Stadtschreiber Nesen geben und am Samstag den 28.09.2019 um 16:00 Uhr einen Vortrag zum Tafelbild „Christus vor dem Hohen Rat.“ Drei Vorträge mit jeweils einer anderen ‚Note‘ - deshalb nennt die Autorin ihren Zyklus Dreiklang. Zu jedem Vortrag wird es eine aktuelle Information geben.

 

 

Dr. Heinz-Walter Knackmuß 15.05.2019

 

 

P.s. Wer sich schon vorher einen Eindruck von der Redekunst von Prof. Gudrun Gleba machen will, kann sie bei youtube bewundern

https://www.youtube.com/watch?v=qyhZh1o-syg

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Einladung zur Mitgliederversammlung 2019

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 16. March 2019 10:03

Einladung zur


Mitgliederversammlung


Samstag, 22.Jun 2019


11:00 Uhr


Sankt-Marien-Andreas-Kirche


JVS-2010_thumb1

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Was die SPD verspricht, hält sie auch!

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 8. November 2018 23:11

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SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler und Johannes Kahrs (10.09.2018)


Es hört sich an, wie eine unendliche Geschichte, aber wenn ich zurückschaue, sehe ich überall Gottes Hand oder sollte ich Gottes Hände sagen. Es fing damit an, dass ich 1996 die Idee hatte, einen Förderkreis zu gründen und im Sommer die Satzung im Garten in der Röntgenstraße 13 in Rathenow mit Gleichgesinnten erarbeite und am 15.09.1996 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche den Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. gründete. Von vielen Rathenowern wurde der kleine Verein müde belächelt und die Mitglieder als Fantasten abgetan. Die Menschen glaubten nicht an die Vision vom Wiederaufbau der Kirche. In der Zeitung war zu lesen: Dr. Knackmuß ist ein Spinner und der Turm und die Kirche werden nie wiederaufgebaut werden. Es hatte sich nach dem Zweiten Weltkrieg ähnlich wie bei der Frauenkirche in Dresden die auch von den Landeskirchen vertretene Meinung verfestigt, die Kirche solle als Ruine ein Denkmal gegen den Krieg verkörpern. Es war eine Auffassung, die den Menschen Trost gab, denn finanziell war in der DDR gar nicht an einen Wiederaufbau zu denken. Der Förderkreis startete seine erste Aktion: Er sammelte Geld für die Fenster im Chorraum. Als nächstes wurde für den Wiederaufbau des Turms gesammelt und da fing die Spur der SPD an, denn der Ministerpräsident Dr. Manfred Stolpe trat dem Förderkreis bei und unterstützte von Potsdam aus den schwierigen Aufbau des Turms und betonte bei jedem Besuch, dass der Turm auch ein Zeichen von Wachstum und Prosperität in dieser von Arbeitslosigkeit geprägten Region sei. Die Förderung durch die SPD-Landesregierung kam dann auch pünktlich und half, dass der Turm 2001 aufgebaut wurde und 2002 mit der reparierten alten Türkenglocke von 1400 wieder zum Lobe Gottes über die Stadt Rathenow erstrahlte. Der Förderkreis nahm Jahr für Jahr an Mitgliedern zu und wurde ein richtig großer Verein mit Mitgliedern in ganz Europa (Österreich, Schweiz, Niederlande und Norwegen). Nachdem die Kreuzgewölbe im Mittelschiff 2010, die Kreuzgewölbe in der Marienkapelle 2011 und die Fenster neu verglast waren, gab es eine Stagnation beim weiteren Wiederaufbau, weil der Denkmalschutz eine Innenraumkonzeption verlangte, die der Förderkreis auch 2015 für 25.000,00 € in Auftrag gab. Es ging aber trotzdem nicht weiter, sodass Kerstin Zink-Zimmermann und Dr. Heinz-Walter Knackmuß am 17.08.2017 zum Staatssekretär Martin Gorholt (SPD) nach Berlin fuhren und ihn um Rat baten.


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Förderkreis bei Staatssekretär Martin Gorholt (17.08.2018)

Der Staatssekretär schlug vor, die Bundestagsabgeordnete wie Dagmar Ziegler (SPD), Johannes Kahrs (SPD) und Dr. Dietlind Tiemann (CDU) zu einem Besuch in die Kirche einzuladen, denn ohne Förderung durch den Bund würde es nicht weitergehen. Der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs aus Hamburg wäre der Finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und besonders wichtig.  2018 lud ich die mir bekannten Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler und Dr. Dietlind Tiemann zu einer Besichtigung der Kirche ein und führte sie durch das Gotteshaus.


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SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler (18.06.2018)


Beide waren begeistert und versprachen den Wiederaufbau zu unterstützen. Den Johannes Kahrs hatte ich ganz vergessen und dachte, was soll ein Hamburger Abgeordneter bei uns in Rathenow bewirken?  Aber Dagmar Ziegler war hartnäckig und sagte:“ Der Finanzplan in der Innenraumkonzeption von 2015 ist zu alt. Wir brauchen aktuelle Zahlen auch mit der Option bis 2020, denn die Preise steigen für Bauleistungen.“ Der Architekt lieferte sofort die aktuellen Zahlen und Dagmar Ziegler rief an und sagte, sie wolle die Kirche noch einmal besuchen und zwar mit Johannes Kahrs. Sei kämen mit dem Zug um 10:00 Uhr in Rathenow an und müssten um 11:00 Uhr wieder abfahren. „Das ist ja schön,“ sagte ich, „da holen wir Sie vom Bahnhof ab.“ „Keinesfalls, wir möchten eine Taxe haben, denn wir haben noch Details zu besprechen. Nennen Sie uns eine Taxi-unternehmen in Rathenow.“ „Haben Sie denn nicht eine Stunde lang im Zug Zeit alles zu besprechen?“ „Ja, ja, aber das reicht uns nicht.“ Also rief ich bei Taxi-Meier an und sagte: „Da kommen Großkopferte aus Berlin um 10:00 Uhr am Bahnhof an. Schicken Sie mal ein Großraumtaxi, denn die kommen immer mit Tross und um 11:00 Uhr müssten sie wieder am Bahnhof sein.“ Um 10:10 Uhr stand das Großraumtaxi vor der Kirche und Johannes Kahrs sagte, er müsse erst einmal auf´s Klo. Dann ging es geschwind in die Kirche und ich erklärte ihm das weltberühmte „Rathenower Toleranzfenster“ und den Marienaltar und fragte: „Auf den Turm wollen Sie aber nicht oder?“  „Doch.“ Pfarrer Andreas Buchholz führte den Gast in Windeseile auf den Turm und dann ging es ins Gemeindebüro zu einer kurzen Beratung.


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SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Kahrs (10.09.2018)


Johannes Kahrs sagte: „Sie müssen sich überlegen, was Sie wollen? Sie bekommen nur einmal was von der Bundesregierung. Dann ist 30 Jahre Ruhe. Haben Sie noch was zu bauen auf dem Friedhof oder so?“ „Nein,“ sagte ich, „die Auferstehungskirche ist 2015 wiederaufgebaut worden. Aber da wäre noch die Nachschnitzung der Barocken Kanzel. Die könnten wir mitaufnehmen. Das wären ungefähr 1 Million Euro.“ „Kommt gar nicht in Frage,“ meinte Pfarrer Andreas Buchholz, „wir brauchen ja nicht zwei Kanzeln.“ „Ja,“ aber die Kanzel ist doch ein einmaliges Kunstwerk und gehört einfach in die Kirche,“ erwiderte ich. „Nein sagte Pfarrer Andreas Buchholz, „aber wir haben noch ein Gemeindezentrum neben der Kirche für 1,2 Mio. € auf dem Plan.“ „Na, ja“, sagte Johannes Kahrs, „dann kriegen Sie eben das Gemeindezentrum, aber nur wenn Sie die Barocke Kanzel auch nachschnitzen lassen.“ Auch Johannes Kahrs war von der Sankt-Marien-Andreas-Kirche begeistert und versprach, den Wiederaufbau zu unterstützen. Um 10:45 Uhr stand das Großraumtaxi wieder vor der Tür und chauffierte die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten und Sonja Eichwede nach herzlicher Verabschiedung wieder zum Bahnhof.


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von links: Olaf Enders, Eva-Maria Urban, Dagmar Ziegler,
Wolfgang Krüger, Johannes Kahrs, Viola Knackmuß.,
Dr. Heinz-Walter Knackmuß, Katja Poschmann, Pfarrer Andreas Buchholz
10.09.2018


„Was für eine Beratung?“, sagten Pfarrer Andreas Buchholz, Eva-Maria Urban, Wolfgang Krüger, Olaf Enders, meine Frau Viola und ich und schüttelten die Köpfe. Unglaublich, aber vielleicht doch Gottes Segen? Und nun ging es weiter. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler erbat ein neues Finanzierungskonzept, denn sie wollte mit der Landesregierung verhandeln, um die Komplementärfinanzierung des Bundes durch das Land Brandenburg zu erreichen.  In das Finanzierungskonzept wurden natürlich die über 400.000,00 € gleich mit eingerechnet, die der Förderkreis bis 2018 erneut gesammelt hatte. Das Konzept sah dann ca. 7,5 Mio. € für den gesamten Wiederaufbau vor: Kreuzgewölbe im Chor (1,7 Mio. €), Heizung und Fußboden im Schiff (0,7 Mio. €), Emporen (0,7 Mio. €), Orgel (0,83 Mio. €), Gemeindezentrum (0,96 Mio. €), Planung 1,4 Mio. € und Mehrwertsteuer (1,2 Mio. €). Am 08.11.2018 teilte uns die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler mit, dass bei den Haushaltsberatungen 3,75 Mio. € in den Bundeshaushalt für die Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde in Rathenow eingestellt wurden. Das sind 50 % der benötigten Gesamtsumme. Es sollen jetzt Verhandlungen mit der Landesregierung von Brandenburg beginnen, damit eine Komplementärfinanzierung erfolgen kann. Damit wurde jetzt von den beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler und Johannes Kahrs die Möglichkeit eröffnet, 73 Jahre nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow zum Lobe Gottes wiederaufzubauen. Gottes Wege sind wunderbar und anders, als wir Menschen es vorhersehen können. Herzlichen Dank an die beiden engagierten SPD-Bundestagsabgeordneten.

Die Freude in der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde ist groß. Wie es im Brief des Paulus an die Philipper im vierten Kapitel heißt: „Freuet Euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet Euch! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.“



Dr. Heinz-Walter Knackmuß 08.11.2018

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Johannes Kahrs MdB (SPD) besuchte die Sankt-Marien-Andreas-Kirche

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 5. November 2018 21:11

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Ich danke Dagmar Ziegler, die mich auf das großartige Projekt St. Marien-Andreas-Kirche aufmerksam gemacht hat. Der gemeinsame Besuch vor Ort hat mich begeistert! Darüber hinaus ein herzliches Dankeschön an den Förderkreis und seine hervorragende Arbeit! Das Projekt verdient Unterstützung und gern werde ich meinen Teil dazu beitragen. Ich hatte Gelegenheit unserem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier von dem Projekt zu erzählen. Auch er kannte die Kirche, lässt herzlich grüßen und freut sich über Fortschritte!

Mit freundlichem Gruß


Johannes Kahrs

10.09.2018

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Gäste aus Elimäki kommen nach Rathenow

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 6. September 2018 09:09

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Kirche in Elimäki

Vom 09.11.-11.11.2018 erwarten wir 10 Gäste
der finnischen Partnergemeinde
aus Elimäki. Wer Gäste aufnehmen möchte,

bitte anrufen.

Aktuelle Mittteilungen nur noch auf der neuen Internetseite des Förderkreises:

www.rathenow-kirchen.de

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CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Dietlind Tiemann besuchte in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 25. July 2018 16:07

CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Dietlind Tiemann
kommt in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche


Tiemann

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Dietlind Tiemann besuchte am 06.08.2018  die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und informierte sich über den Wiederaufbau des Gotteshauses. Der Förderkreis hatte sie schon seit langem zu einer Besichtigung dieser Gotischen Basilika eingeladen. Die Kirche wurde in noch den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges von Brandgranaten getroffen und brannte völlig aus. Seit 1996 bemüht sich ein Förderkreis um den Wiederaufbau dieses Kleinods norddeutscher Backsteinkunst. Für den Wiederaufbau werden noch 6 Mio € benötigt. Als nächster Bauabschnitt stehen die Kreuzgewölbe im Chorraum an, deren Baukosten mit 1,8 Mio € veranschlagt wurden. Der Förderkreis hofft, dass die Kirche zum Lobe Gottes wieder vollständig aufgebaut werden kann. Die Bundestagsabgeordnete trug sich auch in das Gästebuch des Förderkreises ein.

siehe:www.rathenow-kirchen.de -Gästebuch

http://www.rathenow-kirchen.de/seite/367283/68.%20G%C3%A4stebucheintrag%20vom%2006.08.2018.htm


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Seminargruppe der TU Dresden spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 4. July 2018 16:07


Am 03.07.2018 radelte Rainhard Kaak mit seinen ehemaligen Kommiliton(inn)en von der Technischen Universität Dresden durch das Havelland. Dabei besuchten sie auch die Sankt-Marien-Andreas-Kirche in seiner Heimatstadt Rathenow. Hier wurde ihnen Interessantes über die Erbauung der Kirche, ihre Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkrieges und ihren Wiederaufbau, der unter Führung des Förderkreises zum Wiederaufbau der Kirche ab 1996 große sichtbare Fortschritte gemacht hat, berichtet. Besonders der Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Mittelschiff beeindruckte die Besucher. Sie erlebten die hervorragende Akustik. Neben dem gotischen Marienaltar bewunderten sie vor allem die ausdrucksstarken Kirchenfenster, von denen besonders das zentrale Fenster mit den Symbolen mehrerer Glaubensrichtungen große Beachtung fand. Abschließend genossen einige von ihnen den grandiosen Weitblick vom Turm. Die Seminargruppenteilnehmer spendete die Säulensteine Nr. 12062 -12069 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

© Copyright : Dr. Margit Semmler-Grade, zertifizierte Kirchenführerin 03.07.2018



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Klasse 4 der Grundschule Großwudicke besuchte die Kirche

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. July 2018 11:07
Die Klasse 4 der Grundschule Großwudicke besuchte am 02.07.2018 die sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und ließ sich mitnehmen in die Geschichte des Gotteshauses und seiner Kunstwerke. Das Wahrzeichen der Stadt hat seine eigene Faszination und gibt vom Turm eine prächtige Aussicht über das grüne Havelland mit seinen Wiesen, Feldern und Wäldern, durchflossen von der Havel, die in diesem trockenen Sommer als wichtigster Lebenspender für die Natur fungiert. Neun Schüler waren mit ihrer Lehrerin gekommen und blieben fast zwei Stunden in der Kirche, denn die Schüler waren sehr interessiert an der Geschichte des Christentums und an der Geschichte der Stadt Rathenow. Anschließend spendeten sie die Säulensteine Nr. 12058 -12061 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

 © Copyright : Gabriele Scharein, Zertifizierte Kirchenführerin 02.07.2018


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Familiengottesdienst in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche 01.07.2018

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. June 2018 20:07


von links: Beate Albrecht, Vikarin Anita Kern, Mandy Wolfram

Die Vikarin Anita Kern (Pharao) feierte mit der Katechetin Beate Albrecht und mit der Kindergärtnerin, Mandy Wolfram, (Mose) einen interessanten Kindergottesdienst am 01.07.2018 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Auftakt des Gottesdienstes bildete eine Flötensolo von Mathilde Jenke (8) aus Parey an der Havel. Sie wurde dabei von der Kantorin Christiane Görlitz auf der Orgel begleitet. Dann erzählte Beate Albrecht die Geschichte vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Sie hatte zuvor alle Besucher gefragt, wo sie herkamen und es waren nicht nur Rathenower oder Pareyer im Gottesdienst, nein es kamen auch Besucher aus Stuttgart und Thailand. Der Pharao von Ägypten, dargestellt durch die Vikarin Anita Kern, wollte das Volk nicht ziehen lassen. Mose, den Gott über einen brennenden Dornbusch den Auftrag erteilt hatte, die Juden aus Ägypten nach Israel zu führen, bemühte sich vergebens. Gott schickte Frösche als Plage über Ägypten und alle Kinder quakten wie die Frösche, damit die Plage auch deutlich wurde. Dann schickte er Insekten und Heuschrecken über das Land und alle Kinder summten wie die Mücken. Aber es half alles nichts. Der Pharao, wie der König von Ägypten damals hieß, ließ die Hebräer nicht fort. Erst als alle erstgeborenen Kinder starben, war der Pharao bereit, die Israelis ziehen zu lassen.



Das Rote Meer

Dann gingen alle Eltern mit ihren Kindern auf die Reise in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Zuerst über ein Gebirge, dann durch einen Tunnel, dann gab es einen steinigen Weg und einen Blätterwald und wieder Hügel, wo die Kinder und alle Erwachsenen durchmussten. Am Ende des Parkours standen die Menschen vor einem Meer und hörten wie der Pharao sie wieder zurückholen wollte. Da öffnete sich das Meer (ein blauer Vorhang) und alle konnten das rettende Ufer auf dem Sinai erreichen. Hinter dem Vorhang stand Beate Albrecht mit einer Flasche Wasser und besprühte die Geretteten. Dann nahm der Familiengottesdienst seinen Fortgang mit Singen und Beten und am Ausgang erteilte Mose allen Besuchern einen Stempel auf den Unterarm mit seinem Konterfei.


  Mosesstempel

 

Es war der schönste Familiengottesdienst seit Jahren in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und die Gemeinde dankt allen, die ihn vorbereitet haben und bei ihm mitgewirkt haben.

 © Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß 01.07.2018

 



 





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