Biografie von Renate Assmann

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 10. Januar 2011 04:01

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Renate Emma Linda Assmann, geborene Strehlow, wurde am 27.04.1940 in Rathenow geboren. Ihr Vater, Ernst Strehlow, war ein bekannter Kaufmann in Rathenow. Ihre Mutter, Gertrud Strehlow, geborene Blackstein, half dem Vater im Geschäft. 1946 wurde Renate Assmann in die Jahnschule in Rathenow eingeschult. Die neunte und zehnte Klasse absolvierte Renate Assmann in der Schule in Premnitz Süd.  Sie wuchs mit ihrem Bruder, Wolfgang Hans Strehlow, geboren am 27.07.1937, auf, der 1956 nach Westdeutschland ging, weil er in der DDR (Deutsche Demokratische Republik – ein kommunistischer deutscher Teilstaat nach dem Zweiten Weltkrieg) keinen Studienplatz bekam. Nach der Schule begann sie eine Lehre als medizinische Assistentin bei der Zahnärztin Dr. Rosemarie Quandt und wurde zahnärztliche Helferin. Nach der Ausbildung ging sie zur Jugendzahnklink und arbeitete dort als zahnärztliche Helferin. Am 19.03.1962 heiratete sie den Tierarzt, Dr. Günther Hermann Richard Assmann und arbeitete in der Tierarztpraxis mit. Als ihr Mann 1974 Kreistierarzt in Rathenow wurde, eröffnete sie einen Hundesalon und führte ihn bis 1981.  1981 begann Renate Assmann eine Tätigkeit als Sekretärin beim FDGB (Freien Deutschen Gewerkschaftsbund). Sie arbeitete für den Kulturbund Potsdam als Clubsekretärin, was ihr sehr gefiel und aus heutiger Sicht ihr Traumjob war, weil sie künstlerische Veranstaltungen planen und durchführen durfte und mit vielen Künstlern Kontakt hatte. 1990 erhielt sie eine ABM-Stelle (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme) im Kreiskulturhaus Rathenow. Der Kulturhausleiter, Dr. Kupper, kam aus Stuttgart und bezeichnete sie immer als “ den guten Geist des Hauses”. Nach dem Auslaufen der ABM, arbeitete sie in der Galerie am Märkischen Platz in Rathenow bis zu ihrem Rentenalter. Dem Ehepaar Assmann wurde am 16.05.1963 der Sohn Reimar geboren. Renate Assmann trat am 10.09.1999 dem Förderkreiszum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. bei, weil sie den Wiederaufbau des schwer zerstörten Gotteshauses unterstützen wollte. Sie beteiligt sich regelmäßig an der Aufsicht in der Kirche während der winterlichen Öffnungszeiten. Sie malt in ihrer Freizeit gern und interessiert sich für alles, was Kunst und Kultur betrifft. Sie besucht Ausstellungen, geht ins Theater und liest selbst gern.

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