Biografie von Pfarrer Wolf Schöne

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 13. Mai 2012 08:01


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Pfarrer Wolf-Eike Schöne wurde an einem Sonntag um 14:05 Uhr in Halle an der Saale geboren. Es war der 17.12.1961. Der Vater, Wolfgang Schöne, war Lehrer für Musik, Deutsch und Sport in Niemberg. Seine Mutter, Reingard Marianne Schöne, geborene Wilde, unterrichtete ebenfalls in Niemberg als Unterstufenlehrerin. Am 22.04.1962 wurde Wolf Schöne in der Stadtkirche St. Peter und Paul in Weimar getauft. Der Volksmund bezeichnet die Kirche auch als Herderkirche. Sein Taufspruch lautete: Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben. (1. Johannes 5, 12a)

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Herderkirche in Weimar

Wolf Schöne wurde 1968 in die Polytechnische Oberschule Niemberg eingeschult und durchlief dort alle 10. Klassen. Das Ablegen des Abiturs wurde ihm in der DDR verwehrt, weil seine Eltern Lehrer und kirchlich waren. Er wuchs mit seiner vier Jahre jüngeren Schwester Susanne in Niemberg (Sachsen-Anhalt) auf.

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St. Ursula in Niemberg

Am 05.06.1976 wurde Wolf Schöne von Pfarrer Rudolf Krause in der St. Ursula-Kirche in Niemberg konfirmiert. Sein Konfirmationsspruch lautete: Fürche dich nicht, glaube nur! (Markus 5,36). So begann er 1978 eine Lehre als Finanzkaufmann bei der Staatsbank in Halle an der Saale. Sein eigentlicher Wunsch wäre ein Musikstudium gewesen. Nach dem Abschluss Lehre 1980, absolvierte er von 1980 – 1981 ein Diakonisches Jahr in einer Einrichtung der Diakonie für mehrfach behinderte Männer in Oschersleben (Sachsen-Anhalt). Danach nahm er ein Studium zum Gemeindepädagogen im Pfarramt am Institut für Gemeindepädagogik in Potsdam auf, das er 1987 erfolgreich abschloss (1. Examen 1985, 2. Examen 1987). 1985-1987 legte er in verschiedenen Gemeinden in Erfurt sein Berufspraktikum ab und wurde am 27.09.1987 von Probst Hannes Urmoneit in der St. Petri-Kirche in Staßfurt zum Pfarrer ordiniert. Von 1987 – 1991 war er als Gemeindepädagoge im Pfarramt in Staßfurt und im Kirchenkreis Schönebeck/Elbe tätig, mit der Beauftragung für die Jugendarbeit im Kirchenkreis.
Seit 1. September 1991 ist er als Gemeindepädagoge im Pfarramt in Rathenow eingesetzt. Schwerpunkt seiner Arbeit in Rathenow ist die Jugendarbeit, die Betreuung der Gemeindemitglieder, die seelsorgerische und fachliche Begleitung der Evangelischen Kita „Regenbogen“. Pfarrer Wolf Schöne leitet zwei Männerkreise und gründete im Februar 2011 die Lujah-Bänd, die Band der Kirchengemeinde Rathenow.

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Pfarrer Wolf Schöne mit der Lujah-Bänd bei einem Auftritt in
Leek (Niederlande)

Am 19.11.1991 begann er mit dem Aufbau des offenen evangelischen Jugendhauses in der Bergstraße in Rathenow „ OASE“ und ist als Kreisjugendbeauftragter für die Jugendarbeit im Kirchenkreis Nauen-Rathenow tätig. Regelmäßig führt er in dem Seniorenhilfezentrum der Volkssolidarität und im Seniorenheim „Lebensherbst“ Gottesdienste für Demenzkranke durch. Seine Hobby ist seit seiner Jugend die Musik. Er ist eine exzellenter Gitarrenspieler und – lehrer und spielt auch gern Mundharmonika und Ukulele (gitarrenähnliches Zupfinstrument).

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Am 13.07.1985 heiratete er in der Andreas-Kirche in Lutherstadt Eisleben, die gebürtige Rathenowerin, Monika Petra Kündiger (sie war damals noch katholisch). Es war eine ökumenische Trauung, die vom Evangelischen Pfarrer Rudolf Krause und vom Katholischen Pfarrer Dieter Tautz vollzogen wurde. Der Trauspruch war aus dem 1. Korinther 13, 13: Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

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Monika und Wolf Schöne feiern
2010 Silberhochzeit in Rathenow

Dem Ehepaar wurden zwei Söhne geschenkt, am 01.10.1986 Christopher und am 26.04.1989 Dominik. Am 18.10.1998 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei.

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