Gästebucheintrag vom 18.08.1999

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. Januar 2011 02:49


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Kulturminister des Landes Brandenburg Pfarrer Steffen Reiche (SPD)


Solche Fördervereine wünsche ich mir mehr im Land. Gottes Segen – herzlichen Dank für so interessantes Engagement. De gustibus non est disputandum. (Über Geschmack lässt sich nicht streiten). Aber der herrliche Blick durch die Glasfenster und die Hoffnung auf den Turm sind ein eindrucksvoller Beweis für die Gebefreudigkeit der Rathenower.

Alles Gute
       Ihr Steffen Reiche
            18.08.99

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Gästebuch

Biografie von Johanna Rubach

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. Januar 2011 02:24


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Johanna, Frida, Marie Rubach, geborene Bange, wurde am 12.10.1920 in Rathenow geboren. Der Vater, Wilhelm Bange war Postbeamter und Vorsitzender des Haus- und Grundbesitzervereins in Rathenow. Der Vater liebte seine Tochter über alles und hatte ein sehr inniges Verhältnis zu ihr. Die Mutter Frida Bange, geborene Bock, war Hausfrau. Johanna Rubach wurde 1922, also mit zwei Jahren in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche von Superintendent Ettel getauft, den sie während der Taufe immer am Bart zupfte, wie die Eltern ihr später berichteten. Johanna Rubach wuchs mit einem vier Jahre jüngeren Bruder, Martin Bange, auf. Sie besuchte von 1926 -1929 die Volksschule zunächst in der Schleusenschule und später in der Altstadtschule (Große Baustraße). Ab der fünften Klasse ging sie zum Lyzeum in der Schleusenschule.
1936 wurde sie von Pfarrer Detert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche konfirmiert. Nach der 9. Klasse begann sie von 1936 -1939 eine Lehre als Kaufmännische Angestellte bei Wernicke und Co., eine optische Maschinenfabrik. (Hagenstraße /Ecke Curlandstraße). Nach Beendigung der Lehre übernahm sie die Lohnbuchhaltung und bekam weniger Geld als ihr männlicher Vorgänger. Der Chef legte ihr aber die Differenz aus der Privatchatulle dazu, sodass ihr Gehalt dem der männlichen Mitarbeiter gleich kam. Von 1946 - 1956  arbeitete sie im Steuerbüro Stendel, das später von Woop übernommen wurde. Danach war sie bei der Post als Finanzangestellte, als Hauptbuchhalterin im Volkseigenen Betrieb (VEB) Optikmaschine (Curlandstr.34) und 10 Jahre in der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft tätig. Am 04.09.1943 heiratete sie den Maschinenbauer, Herbert Rubach. Die Trauung wurde von Pfarrer Detert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche durchgeführt. Aus der Ehe gingen zwei Söhne, Jürgen, geb. 05.05.1951 und Hartmut, geb.21.06.1956  hervor. Als ihr Mann 1947 aus französischer Kriegsgefangenschaft zurück kam, arbeitete er beim Fernmeldewesen.
Das gemeinsame Hobby war das Segeln mit einem selbst gebauten Jollenkreuzer auf dem Semliner See.
Als sie 1980 berentet wurde, widmete sie sich besonders der Arbeit im Frauenkreis der evangelischen Kirche und arbeitet seit 1990 in der Diakonie mit. Am 01.03.1998 trat sie dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. bei, weil sie von der Schönheit der alten im Krieg zerstörten Kirche fasziniert war und ihren Anteil zum Wiederaufbau beitragen wollte. 2008 spendete sie 10 Dachsteine(Nr.1775 -1784) für das marode Dach der Kirche. Am 10.06.2012 nahm sie Gott in seine ewige Herrlichkeit zu sich.

Dr. Heinz-Walter Knackmuß

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Biografien

Biografie von Irmgard Bersiner

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. Januar 2011 02:09


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Irmgard Else Bersiner, geborene Sagrauske, wurde am 05.11.1931 in Rathenow im Haus Wasserpforte 3 geboren (das Haus steht nicht mehr). Ihr Vater Alfred Sagrauske war Betonfachmeister im Rathenower Betonwerk. Das Betonwerk Rathenow in der Curlandstraße gehörte Alex Scholz. Alex Scholz gehörte zu den Nazis und floh 1945 nach Westberlin. Anfang der 50iger Jahre wurde das Betonwerk zum Viertellandsweg umgesiedelt. Das alte Betonwerk in der Curlandstraße wurde von der Familie Rochna als Brausefabrik genutzt. Daneben wurde eine Holzbaracke gebaut, wo Bernstein Speiseeispulver produzierte. Der jetzige Besitzer des Hotels Fürstenhof  Koch übernahm die Speiseeisproduktion.
Die Mutter Elisabeth Sagrauske, geborene Bembe, war Dienstmädchen. Irmgard Bersiner wuchs mit einem vier Jahre jüngeren Bruder Herbert Sagrauske auf. Sie wurde in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche getauft. Sie besuchte die erste bis siebente Kalsse in der Schleusenschule und kam, da die Schleusenschule  als Lazarett genutzt wurde in der 8. Klasse zur Geschwister-Scholl-Schule. Nach der Schule begann sie  von 1946 bis 1949 eine Lehre als Damenschneiderin zuerst bei Stöhr und dann bei Preuß. Die Konfirmation fand schon in der Lutherkirche statt, weil die Sankt-Marien-Andreas-Kirche zerstört war. Am 15.10.1949 heiratete Sie Klaus-Dietrich Wolfgang Bersiner in der Lutherkirche. Am 29.09.1950 wurde die Tochter Renate Lucie Elisabeth, am 09.05.1954 der Sohn Ulrich Wilhelm Alfred und am 06.09.1955 der Sohn Jörg Dietrich geboren. Irmgard Bersiner widmete sich nun der Erziehung der Kinder, führte den Haushalt und war unermüdlich im Garten und im Hof tätig. Sie hielt 100 Hühner, der en Fleisch und deren Eier sie verkaufte. Sie hatte 35 Enten und 30 Kaninchen, die alle verkauft wurden. Jede Woche verkaufte sie ein paar hundert Bunde  Petersilie, Suppengrün und Schnittlauch an den Gemüsehändler Herd in der Friesacker Straße. Sie schneiderte auch noch für Bekannte und häkelte Decken und Gardinen. So trug sie erheblich zum Wohlstand der Familie bei. Sie freut sich besonders an ihren fünf  Enkelkindern und vier Urenkeln. Am 01.01.2001 trat sie dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. bei.

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Biografien

Biografie von Horst Schwenzer

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. Januar 2011 01:54


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Horst Schwenzer wurde am 30.10.1939 in Harpersdorf, Kreis Goldberg, in Schlesien geboren. Sein Vater, Oswald Schwenzer, war in einem Steinbruch als Arbeiter beschäftigt. Seine Mutter Frieda Schwenzer, geborene Bachmann, war Hausfrau. Horst Schwenzer wuchs mit einem älteren Bruder, Werner und mit einer jüngeren Schwester, Ursula, auf. Der Vater war von 1939 - 1945 als Soldat an der Ostfront. Die Mutter floh mit den Kindern aus Schlesien, musste aber wieder zurück und starb in Schlesien.

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Der Vater kam nun von der Wehrmacht zurück und floh mit den Kindern nach Groß Behnitz im Kreis Westhavelland. 1947 verunglückte der Vater tödlich beim Baumfällen im Wald. Da Groß Behnitz zum Kreis Westhavelland gehörte, kam Horst Schwenzer in das Kinderheim nach Hohennauen.  Horst Schwenzer hatte zunächst die Grundschule in Groß Behnitz besucht und kam nach dem Tod des Vaters  nach Hohennauen in die Schule. 1949 nahm Wilhelmine Lilienthal ihn als Pflegesohn zu sich nach Witzke und er besuchte bis 1951 die Grundschule in Witzke. Von 1951 - 1954 ging er zur Zentralschule nach Hohennauen und schloß die Schule mit der 8. Klasse ab. Er wäre noch gern weiter auf die Oberschule gegangen. So musste er bei der Deutschen Reichsbahn von 1954 - 1957 eine Lehre als Betriebs- und Verkehrseisenbahner absolvieren und arbeitete anschließend als Zugfahrdienst und Fahrdiensleiter in Rathenow und auf den umliegenden Bahnhöfen. Von 1964 -1965 war er bei der Nationalen Volksarmee (NVA) in Schwerin. Nach dem Armeedienst blieb er noch drei Jahre bei der Deutschen Reichsbahn und holte an der Volkshochschule in dieser Zeit den Abschluss der 10. Klasse nach. Von 1970 -1976 war er bei der Bank für Landwirtschaft in Rathenow angestellt und nahm ein Fernstudium an der Fianzfachschule in Gotha zum Finanzökonom auf.  Von 1976 - 1991 war er als Hauptbuchhalter inder Milchviehanlage in Stölln tätig. Während dieser Tätigkeit nahm er erneut ein Fernstudium an der Hochschule in Meißen  zum Diplomingenieurökonom auf und schloss es erfolgreich ab. Nach der Einheit Deutschlands  im Jahr 1990 war er von 1991 - 1994 Kreiskämmerer im Landkreis Rathenow. Von 1994 - 2003 war als Hauptamtsleiter der Stadt Rathenow beschäftigt. Horst Schwenzer  heiratete am 06.10.1972 Ingrid Amberg. Das Ehepaar hat zwei Söhne, Rayk Schwenzer, geboren am 25.10.1979 und Peter Schwenzer, geboren am 04.06.1982. Horst Schwenzer hatte sich mit seiner Frau 1973/1974 ein Eigenheim in der Semliner Straße in Rathenow gebaut, das nun der Mittelpunkt der Familie wurde. 1991 trat Horst Schwnzer der Freien Demokratischen Partei der Bundesrepublik Deutschland (FDP) bei. Er ist Stadtverordneter und FDP-Fraktionsvorsitzender in Rathenow. Horst Schwenzer ist Vorsitzender des Otto-Lilienthal-Vereins in Stölln und Aufsichtsratsvorsitzender der Rathenower Wärmeversorgung GmbH.

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Bis 2007 war er Schatzmeister des Kreisverbandes der FDP im Havelland und bekleidet jetzt noch das Amt des Schatzmeisters des FDP-Ortsverbandes Rathenow. Er ist als Schöffe am Landgericht in Potsdam tätig und ist Vorstandsmitglied des Radsportteams. Sein Hobby ist der Radsport. Er sammelt auch alte Uhren.

Seit 25.03.2001 ist er Mitglied des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. Er wollte immer, dass die Kirche zum Lobe Gottes wieder aufgebaut wird. Für den Turm spendete Horst Schwenzer die Kupferplatte Nr. 201. Auch den Baustein Nr. 35 spendete er sowie die Dachsteine Nr. 1451 -1460 für das marode Dach der Kirche. Zur Silberhochzeit des Ehepaars Ingrid und Horst Schwenzer am 06.10.1997 wurde für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche gesammelt. Dabei kamen 745,00 DM (372,50 €) zusammen, die das Ehepaar Schwenzer für den Wiederaufbau der Kirche spendete. Zu seinem 60. Geburtstag, am 30.10.1999, erbat Horst Schwenzer von seinen Gästen statt Blumen und Geschenke ebenso eine Spende für den Wiederaufbau der Kirche. Dabei kamen insgeamt 1000,00 DM (500,00 €) zusammen. Horst Schwenzer spendete dafür vier Kupferplatten für den Turm der Kirche und zwar die Nr. 201 à 250,00 DM (125,00 €) für sich, die Nr. 202  á 250,00 DM (125,00 €) für seine Frau Ingrid, die Nr. 203 á 250,00 DM (125,00 €) für seinen Sohn Rayk und die Nr. 204 á 250,00 DM (125,00 €) für seinen Sohn Peter.

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Biografien

Biografie von Heinz-Günter Gammert

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. Januar 2011 01:27


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Heinz-Günther Gammert wurde am 23.06.1912 in Rathenow geboren. Sein Vater, Otto Emil Wilhelm Gammert war Lebensmittelkaufmann in Rathenow in der Jederitzer Straße 35.

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Wohn- und Geschäftshaus der Familie Gammert
Lebensmittelhandel en gros & en détail
in Rathenow, Jederitzer Straße 35
1920

Seine Mutter, Anna Luise Helene Gammert, geborene Voigt, war eine Gastwirtstochter und stammte aus Plaue an der Havel.

 

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Wohn- und Geschäftshaus der Familie Gammert
Rathenow, Jederitzer Str. 35
1938

Heinz Gammert wurde in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche getauft und konfirmiert. Er besuchte die Mittelschule in Rathenow und begann im väterlichen Geschäft eine Lehre als Kaufmann, die durch eine einjährige Zusatzausbildung in einem Mühlenbetrieb in Stendal ergänzt wurde. Danach arbeitete er im väterlichen Geschäft in Rathenow.

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Heinz Gammert (links) mit zwei anderen Verkäufern

1942 musste er in den Krieg ziehen. Er war beim Eisenbahnflakregiment Nr. 72.  1945 wurde er in der Nähe von Prag gefangen genommen und an die amerikanische Armee überstellt. 1946 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft nach Rathenow entlassen. 

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Entlassungsschein aus der Kriegsgefangenschaft

Das Wohn- und Geschäftshaus war 1945 während der Kriegshandlungen noch völlig zerstört worden. Die Familie wohnte seitdem in der Kleinen Hagenstr. 26 in Rathenow.

Heinz Gammert heiratete am 04.05.1946 Gerda Wilhelmine Dorothea Dannehl. Der Superintendent Georg Heimerdinger traute das Paar in der Lutherkirche. Der Trauspruch lautete: " Wo du hingehst, da will auch ich hingehen und wo du bleibst, da bleibe ich auch; dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott, wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden, der Tod muss mich und dich scheiden." (Ruth1, 16-17).

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Trauschein mit der Unterschrift
von Superintendent Georg Heimerdinger

 

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Innenseite des Trauscheines

Dem Ehepaar Gammert wurden zwei Kinder geboren, am 17.01.1947 der Sohn Volker und am 24.09.1954 die Tochter Christine Annelise.
Heinz Gammert versuchte nach dem Krieg ein neues Lebensmittelgeschäft in der Jederitzer Straße/Ecke Baustraße zu betreiben. Wer nicht Kommissionshändler werden wollte, wurde von der Verteilung von Waren durch den Großhandel ausgeschlossen. So versuchte er mit einem Dreiradauto von den Kleingärtnern Obst und Gemüse aufzukaufen und in der Brauerei Getränke zum Weiterverkauf zu erhalten. Ein wichtiges Standbein seines Geschäftes war der Handel mit Sämereien. Es war ein sehr mühseliges Geschäft und 1967 konnte er dem Druck nicht mehr standhalten und wurde Kommissionshändler. 1971 zog  das Geschäft in die Jederitzer Straße 32 um und 1978 übergab Heinz Gammert sein Geschäft aus Altersgründen an den Nachfolger Theodor Hauff. Nun konnte er seinen Hobbys nachgehen. Er angelte gern und werkelte auch viel auf seinem Wochenendgrundstück in Neue Schleuse (Rathenow-West) herum.
Als 1996 der Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. gegründet wurde, trat er am 25.11.1996 ein und wollte damit den Wiederaufbau des Gotteshauses seiner Geburtsstadt unterstützen. Er war das 45. Mitglied des neu gegründeten Förderkreises. Heinz Gammert starb am 04.07.1997.
Für die Erstellung der Biografie danken wir dem Sohn Volker Gammert für die freundliche Unterstützung und die Überlassung der Fotos.

Dr. Heinz-Walter Knackmuß

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Biografien

Biografie von Hans-Günter Görke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. Januar 2011 01:13

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Hans-Günter Gustav Paul Görke wurde am 26.01.1934 in  Rathenow in der Bahnhofstraße 3 (Zietenkasernen) geboren. Er wurde in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow getauft. Sein Vater Wilhelm Friedrich Karl Görke hatte Schmied gelernt und ging zur Reichswehr. 1937 kam der Vater zum Zoll und zog mit der Familie in das brandenburgische Tirschtiegel an der Grenze zu Polen. Während des Krieges war er Soldat und ist bei den Kämpfen um Budapest im Januar 1945 gefallen. Seine Mutter Anneliese Hildegard Dorothea Görke, geborene Ortmann, war Verkäuferin und arbeitete später in der optischen Industrie. Hans-Günter Görke wuchs mit seiner jüngeren Schwester Anne-Dore, geboren am 07.03.1937, auf, zu der er sein Leben lang ein sehr inniges Verhältnis hatte und hat. Er wurde in Tirschtiegel eingeschult und besuchte hier die 1. und 2. Klasse. Durch die des Vaters in das brandenburgische Neu-Bentschen, wo sich ein großer Verschiebebahnhof nach Posen befand, besuchte er die 3.-5. Klasse in Neu-Bentschen. 1945 musste seine Mutter  mit den beiden Kindern fliehen und kam am 26.01.1945 wieder nach Rathenow. Hier ging er noch zur Jahnschule und in die Schule in Altrathenow, wo sich heute die Eckkneipe befindet. Dort hatte man eine Gaststätte einfach zum Schulraum umfunktioniert. Am 21.03.1948 (Palmsonntag) wurde er von Pfarrer Meuß in der Lutherkirche konfirmiert. Sein Konfirmationsspruch lautete: " Schenke mein Sohn mir dein Herz und lass deinen Augen meine Wege wohlgefallen" (Sprüche Salomos 23,26). Nach Beeendigung der 7. Klasse begann er am 01.09.1948 eine Lehre als Bäcker beim Bäckermeister Alfred Rohrschneider, Brandenburger Str. 23, in Rathenow (heute Netto-Filiale). Nach zweieinhalb Jahren beendete er die Lehre und wechselte zur HO (Handelsorganisation), wo er auch  1958 eine Konditorausbildung erfolgreich abschloss. Hans-Günter Görke wurde durch die Junge Gemeinde geprägt. Er wäre auch gern Pfarrer geworden, aber die Lebensumstände führte ihn andere Wege. Er hatte an der Volkshochschule die 10. Klasse und an der Arbeiter-und Bauern-Fakultät (ABF) in Potsdam sein Abitur nachgeholt. Vom 01.09.1962 - 1967 studierte er in Potsdam Mathematik und Physik, um Lehrer zu werden. 1962 trat er in die CDU ein. Von 1967 - 1973 unterrichtete er diese beiden Fächer an der Rathenower Neuen Schule (jetzt Weinbergschule) und von 1973 -1990 an der Altstadtschule (später Erich-Weinert-Schule). 1970 wurde Hans Günter Görke Fachberater für Mathematik im Kreis Rathenow.  In den achtziger Jahren wurde ihm der Titel Studienrat zuerkannt. Er hat auch immer an der Volkshochschule und an der Ingenieurschule in Rathenow unterrichtet. Von 1990 -1994 war Hans-Günter Görke Dezernent für Bildung, Gesundheit und Kultur im Landkreis Rathenow.
Am 11.05.1957 heiratete er Monika Helene Margarethe Haupt. Die Trauung erfolgte durch Pfarrer Reichardt in der Lutherkirche. Der Trauspruch lautete: "Wenn ihr nur bleibt im Glauben, gegründet fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel", (Brief des Paulus an die Kolosser 1,23). Seine Frau war als Wirtschaftsjuristin Leiterin der Rechtsabteilung des Betonwerks in Zernsdorf.  Dem Ehepaar wurde am 17.03.1962 der Sohn Christian und am 16.12.1965 die Tochter Dorothea geboren. Hans-Günter Görke liebt seine Familie sehr  und spielt gern Skat. Am 11.01.2009 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. bei. Er gehört aber mehr zu den stillen Förderern des Wiederaufbaus und möchte nie so in der Öffentlichkeit stehen.

© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß (29.03.2009)

80. Geburtstag

von Hans-Günter Görke

am 26.01.2014

 

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Hans-Günter Görke feierte am 26.01.2014 in Rathenow seinen 80. Geburtstag. Er hatte Freunde und Verwandte zu diesem Ehrentag eingeladen und freute sich, dass er nach einer Zeit voller Krankenhausaufenthalte diesen Tag so festlich begehen konnte. Die Gratulanten schenkten ihm die Säulensteine Nr. 7580 – 7587 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche, denn er ist ein engagiertes Mitglied des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. Sein Partnerin Gisela Prange hatte die Feier vorbereitet und hat ihn auch während der Zeit seiner schweren Erkrankung liebevoll umsorgt.

clip_image003Gisela Prange und Hans-Günter Görke am 26.01.2014

Am 18.02.2017 nahm Gott ihn nach schweren Krankheiten zu sich.

© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß (01.03.2017)

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Biografie von Hans-Günter Görke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. Januar 2011 00:58


Biografie von Hans-Günter Görke

Hans-Günter Gustav Paul Görke wurde am 26.01.1934 in  Rathenow in der Bahnhofstraße 3 (Zietenkasernen) geboren. Er wurde in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow getauft. Sein Vater Wilhelm Friedrich Karl Görke hatte Schmied gelernt und ging zur Reichswehr. 1937 kam der Vater zum Zoll und zog mit der Familie in das brandenburgische Tirschtiegel an der Grenze zu Polen. Seine Mutter Anneliese Hildegard Dorothea Görke, geborene Ortmann, war Verkäuferin und arbeitete später in der optischen Industrie. Hans-Günter Görke wuchs mit seiner jüngeren Schwester Anne-Dore, geboren am 07.03.1937, auf, zu der er sein Leben lang ein sehr inniges Verhältnis hatte und hat. Er wurde in Tirschtiegel eingeschult und besuchte hier die 1. und 2. Klasse. Durch die Versetzung des Vaters in das brandenburgische Neu-Bentschen, wo sich ein großer Verschiebebahnhof nach Posen befand, besuchte er die 3.-5. Klasse in Neu-Bentschen.

1945 musste seine Mutter  mit den beiden Kindern fliehen und kam am 26.01.1945 wieder nach Rathenow. Hier ging er noch zur Jahnschule und in die Schule in Altrathenow, wo sich heute die Eckkneipe befindet. Dort hatte man eine Gaststätte einfach zum Schulraum umfunktioniert. Am 21.03.1948 (Palmsonntag) wurde er von Pfarrer Meuß in der Lutherkirche konfirmiert. Sein Konfirmationsspruch lautete: " Schenke mein Sohn mir dein Herz und lass deinen Augen meine Wege wohlgefallen" (Sprüche Salomos 23,26). Nach Beeendigung der 7. Klasse begann er am 01.09.1948 eine Lehre als Bäcker beim Bäckermeister Alfred Rohrschneider, Brandenburger Str. 3, in Rathenow (heute Netto-Filiale). Nach zweieinhalb Jahren beendete er die Lehre und wechselte zur HO (Handelsorganisation), wo er auch  1958 eine Konditorausbildung erfolgreich abschloss. Hans-Günter Görke wurde durch die Junge Gemeinde geprägt. Er wäre auch gern Pfarrer geworden, aber die Lebensumstände führte ihn andere Wege. Er hatte an der Volkshochschule die 10. Klasse und an der Arbeiter-und Bauern-Fakultät (ABF) in Potsdam sein Abitur nachgeholt. Vom 01.09.1962 - 1967 studierte er in Potsdam Mathematik und Physik, um Lehrer zu werden. 1962 trat er in die CDU ein. Von 1967 - 1973 unterrichtete er diese beiden Fächer an der Rathenower Neuen Schule (jetzt Weinbergschule) und von 1973 -1990 an der Altstadtschule (später Erich-Weinert-Schule). 1970 wurde Hans Günter Görke Fachberater für Mathematik im Kreis Rathenow.  In den achtziger Jahren wurde ihm der Titel Studienrat zuerkannt. Er hat auch immer an der Volkshochschule und an der Ingenieurschule in Rathenow unterrichtet. Von 1990 -1994 war Hans-Günter Görke Dezernent für Bildung, Gesundheit und Kultur im Landkreis Rathenow.
Am 11.05.1957 heiratete er Monika Helene Margarethe Haupt. Die Trauung erfolgte durch Pfarrer Reichardt in der Lutherkirche. Der Trauspruch lautete: "Wenn ihr nur bleibt im Glauben, gegründet fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel", (Brief des Paulus an die Kolosser 1,23). Seine Frau war als Wirtschaftsjuristin Leiterin der Rechtsabteilung des Betonwerks in Zernsdorf.  Dem Ehepaar wurde am 17.03.1962 der Sohn Christian und am 17.12.1965 die Tochter Dorothea geboren. Hans-Günter Görke liebt seine Familie sehr  und spielt gern Skat. Am 11.01.2009 trat er dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. bei. Er gehört aber mehr zu den stillen Förderern des Wiederaufbaus und möchte nie so in der Öffentlichkeit stehen.

© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß (29.03.2009)

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Gästebucheintrag vom 01.06.1999

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. Januar 2011 13:01


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Christine Klemke mit ihrer Malklasse

 

Es werde Licht!

So, wie für die einzelnen Teilnehmer
der Ausstellung im
persönlichen Leben ein neues
Licht
wurde
wünschen wir der Arbeit des Förderkreises neues
und lebendiges
Licht

 

Teilnehmer und mitarbeiter der Musik- und
Kunstschule Havelland
zw. Premnitz am 1.6.99

Christine Klemke

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Gästebuch

Gästebucheintrag vom 04.02.1999

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. Januar 2011 12:51


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Landrat des Landkreises Havelland
Dr. Burkhard Schröder

 

Das Wirken des Förderkreises hat sich wahrlich schon gelohnt und trägt erste Früchte. Möge uns Stück für Stück – mit Glück und viel fremder Hilfe, der Wiederaufbau der St.-Marien-Andreas-Kirche gelingen, das wünscht

Burkhard Schröder
04-Febr.-1999

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Gästebuch

Gästebucheintrag vom 20.01.1998

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 29. Januar 2011 12:46


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Pfarrer Jürgen Baruth beim Zeltgottesdienst am 13.07.1997 am Alten Hafen

 

“Wenn der  Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.”
(Psalm 127, V.1)

Rathenow, den 20.1.98                      Jürgen Baruth

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Förderkreis | Biografie von Med.-Rat Dr. med. Heinz Schaefer

Biografie von Med.-Rat Dr. med. Heinz Schaefer

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 4. Januar 2011 08:02



Med.-Rat Dr. med. Heinz Schaefer mit seiner Frau Erna

Heinz Schaefer wurde am 11. Januar 1920 in Leipzig geboren. Seine Mutter, die aus einem alten Bauerngeschlecht in Markranstädt stammte, schickte ihn gern in den Ferien zu den Großeltern, wo er als Junge mit Stolz die schweren von Pferden gezogenen Erntewagen ganz allein kutschieren durfte. Da sein Großvater väterlicherseits Lehrer und sein Vater Postbeamter waren, stand eine akademische Laufbahn außer Frage. Heinz-Schaefer besuchte die Petrischule, ein Reformgymnasium, in Leipzig und später die Ostwaldschule, wo er am 7. März 1938 sein Abitur ablegte. Das war ein Jahr früher als üblich, weil der Krieg schon seine Schatten voraus warf. Wer studieren wollte, musste vorher den Arbeitsdienst absolvieren. So ging es ein halbes Jahr nach Forst (Neiße). Danach musste Heinz Schaefer seinen Wehrdienst antreten, der sich durch die Ereignisse des zweiten Weltkrieges über sieben Jahre hinzog. Er war für das Infanterieregiment in Leipzig gemustert worden und wurde schon fünf Tage vor dem Beginn des Krieges gegen Polen mit seinem Regiment hinter die polnische Grenze beordert und sofort wieder zurück. Ab 1.9.1939 ging es dann erneut nach Polen, zuerst bis Lublin und dann bis zum Bug. Wer bei der Wehrmacht angegeben hatte, Medizin studieren zu wollen, kam zurück nach Krefeld und zu einem Kurzlehrgang, wo medizinische Kenntnisse vermittelt wurden. Nach dem Lehrgang wurde er in ein Lazarett nach Brüssel versetzt. Da er sehr gut Französisch sprach, verbinden ihn mit der Brüsseler Lazarettzeit die schönsten Erinnerungen seiner Jugend. Er wurde dann an eine Studentenkompanie nach Leipzig abgeordnet, wo er am 12. April 1945 sein Staatsexamen als Mediziner ablegte. Professor Stöckel, ein noch heute berühmter Gynäkologe, prüfte die Studenten, als schon der Geschützdonner der Amerikaner in Leipzig deutlich zu hören war. Als die amerikanischen Soldaten in Leipzig eintrafen, arbeitete Heinz Schaefer in einem Reservelazarett, was dann von den Russen übernommen wurde. Das Lazarett wurde mit kranken Russen vollgestopft. Viel von ihnen litten an Tuberkulose. Die russische Chefärztin meinte bei ihrer ersten Rede, der Krieg sei nun zu Ende und man habe das gemeinsame Ziel, die Patienten gesund zu machen. Heinz Schaefer wollte Chirurg werden und ging nach Leipzig-Dösen.
1948 brach bei ihm eine Tuberkulose aus, die ihn zwang, ein Jahr lang die Lungenheilstätte Bad Reiboldsgrün aufzusuchen. Als in der Nachbarheilstätte Carolagrün eine Arztstelle frei wurde, ging er am 1.9.1949 dorthin. Die Heilstätte war nach der sächsischen Königin Carola benannt worden. Sein Frau Erna Wuschko, die als Krankenschwester in Leipziger Kliniken gearbeitet hatte, folgte ihm nach der Hochzeit am 22.10.1949 in die Tbc-Heilstätte Carolagrün. Zur Hochzeit wünschte man sich von der bäuerlichen Verwandtschaft als Geschenk vier Hühner und einen Hahn und dazu Futter für ein Jahr. Der Hühnerstall mit den sehr herzlich begrüßten Hühnern in dem wunderschönen von dichten Bäumen eingeschlossenen Erzgebirgsort Carolagrün war fast vor der kompletten Wohnungseinrichtung fertig und half über die schweren Notzeiten hinweg. Am 1.10.1952 wurde Dr. Schaefer Facharzt für Lungenkrankheiten und leitender Arzt der Heilstätte Carolagrün.


Chefärzte in Carolagrün

Er war dort gut in der Gemeinde integriert und hatte durch die persönliche Erfahrung mit der Tuberkulose eine hohe Akzeptanz bei den Patienten. Zu Weihnachten durften die Patienten nicht nach Haus. Der Pfarrer hielt in der kleinen Heilstättenkapelle einen Gottesdienst und hinterher hielt der leitende Chefarzt eine Weihnachtsansprache, wovon alle sagten: "Viel schöner als die vom Pfarrer." Dr. Schaefer setzte sich jeden Heiligabend an den Flügel und spielte zwei Stunden lang Weihnachtlieder zur Freude aller Patienten, deren Gedanken gerade an diesem Tag natürlich zu Hause waren.

Engelschor als Erinnerung aus der Zeit in Carolagrün

1952 wurde den Schaefers ihr erstes Kind geboren. Tochter Margit kam in Zwickau zur Welt und 1954 folgte der Sohn Frank-Ulrich nach. Die Kinder wuchsen in der herrlichen Gebirgsluft heran. Der Schulweg durch den grünen Wald betrug 2 km. Die Tuberkulose ging zurück und Dr. Heinz Schaefer überlegte mit seiner Frau doch noch eine zweite Facharztausbildung als Röntgenarzt zu beginnen.
Die Freizeit, die man gemeinsam auf dem Segelboot auf der Talsperre Pirk bei Ölsnitz verbrachte, ließ die Annonce aus Rathenow verlockend erscheinen, denn Rathenow lag in einer Seen und waldreichen Umgebung. Dazu kam, dass Dr. Hamann der Vorgänger von Dr. Schaefer ein langjähriger Freund der Familie in Rathenow die Röntgenabteilung leitete. Trotz des lukrativen Einzelvertrages in Sachsen und vieler Tränen in Carolagrün und einer wunderschönen Weihnachtspyramide als Abschiedsgeschenk, suchte Familie Schaefer am 1.2.1961 in Rathenow in der Röntgenabteilung den Neubeginn.

Weihnachtspyramide als Abschiedsgeschenk aus Carolagrün

1963 wurde Dr. Schaefer zum Chefarzt der Röntgenabteilung in Rathenow berufen und 1964 wurde die zweite Facharztprüfung für Röntgenologie abgelegt. In Rathenow bestand ein gutes Team unter der Renate Rehfeld, die ein vorzügliches Arbeiten gestattete.
Als 1985 der Ruhestand kam, wurde die Tätigkeit nicht abrupt unterbrochen, sondern es gab ein langsames Ausschleichen aus dem Beruf. Die Hobbys wie Segeln auf dem Semliner See , Fotografieren und das Wochenendhaus in Semlin füllten die Freizeit aus. Beruflich wurde ihm am 11.12.1974, dem damaligen Tag des Gesundheitswesens, der Titel Medizinalrat zuerkannt und damit seine medizinische Leistung auch in der DDR ( Deutschen Demokratischen Republik) gewürdigt.
Nach 1990 trat er der CDU bei und gründete am 28.11.1990 die Seniorenunion im Kreis Rathenow, deren Vorsitzender er ist. Als Schwerpunkte seiner Arbeit in der Seniorenunion sah er die Rentengerechtigkeit zwischen Ost und West an. Dazu führte er in Bonn viele Gespräche mit der CDU-Spitze. Ebenso lag ihm die Herstellung der inneren Einheit Deutschlands am Herzen. Sein Credo war dabei, dass diese Einheit nur in persönlichen Gesprächen der Menschen zwischen Ost und West zu erreichen ist. Auf anderem Wege werden die beiden deutschen Teile nicht zusammen wachsen. Jeden Monat einmal lud Medizinalrat Dr. Schaefer die Alten in der CDU zu einem interessanten Nachmittag mit Vorträgen, Gesprächen und Ausflügen ein. Zu seinem 85. Geburtstag wurde sein herausragendes ehrenamtliches bürgerschaftliches Engagement mit der Auszeichnung der Konrad-Adenauer-Medaille geehrt. Medizinalrat Dr. Heinz Schaefer ist der erste Brandenburger, der diese Auszeichnung erhalten hat und der vierte Bürger in der gesamten Bundesrepublik.
Er ist trotz seines Alters ein quicklebendiger Mann, der sich für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Anderas-Kirche engagiert, aber auch für den Volksbund der Deutschen Kriegsgräberfürsorge und wie kann es anders sein als Segelbegeisterter ist er Mitglied der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Seine weiteren Interessen gelten dem Deutschen Roten Kreuz, dem Weißen Ring , dem Schutz bedrohter Arten und hauptsächlich auf Betreiben seiner Frau den SOS-Kinderdörfern. Dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow trat er am 06.03.2000 bei. Mit seiner Frau zusammen hat er eine Vielzahl von Spenden für den Wiederaufbau des Gotteshauses gegeben. Dabei waren Geburtstage und familiäre Jubiläen für die Familie Schaefer immer Anlass statt Geschenke um eine Spende für den Wiederaufbau der Kirche von den Gratulanten zu erbitten. Dafür dankt der Förderkreis Med.-Rat Dr. Schaefer und seiner Gattin.
Seine zwei erwachsenen Enkelsöhne und noch aufzuarbeitendes Archivmaterial haben seine Zeit neben der Familie in Anspruch genommen. Er war immer mit vielen Arbeiten beschäftigt bis ihn am  29.12.2010 Gott  kurz vor Vollendung seines 91. Lebensjahres in seine ewige Herrlichkeit zu sich nahm.

Carolagrün – Erinnerungen

Laudatio zum 90. Geburtstag

© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß (Überarbeitung 30.09.2016)










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