Biografie von Juliane Scheede

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 22. März 2012 12:16


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Juliane Scheede, geborenen Pollähne, wurde am 23.10.1943 in Rathenow geboren. 1950 wurde Juliane Scheede in der Friedrich-Engels-Schule (Jahnschule) in Rathenow eingeschult, wo sie die 1.- 4. Klasse bis 1954 absolvierte. Juliane Scheede wohnte in der Gaußstr. 23. Mit vier Jahre erhielt sie Klavierstunde in der Gaußstraße 27 in Rathenow und später bei Hella Keine auf dem Friedrich-Ebert-Ring.

1954 gingen die Mutter mit der Tochter nach Göttingen. In Göttingen besuchte sie das Gymnasium für Mädchen und verließ es nach der 10. Klasse und begann eine Kaufmännische Lehre bei der Firma Musterschmidt. Sie arbeitete nach dem Abschluss als Industriekaufmann bei der Firma Musterschmidt. Am 26.11.1966 heiratete sie in der Marienkirche in Göttingen den Elektriker Eckard Scheede und wurde Hausfrau. Der Trauspruch lautete: Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf (Psalm 127,2).

Am 21.03.1967 wurde dem Ehepaar die Tochter Martina geschenkt.

1970 zog das Ehepaar in ein neu gebautes Haus nach Klein-Lengden um und Juliane Scheede trat in den Kirchenchor ein. Das Haus liegt am Westerberg.

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Nachdem Ausscheiden des Kantors wurde sie gebeten, weil ihr ausgezeichnetes Klavierspiel sich herumgesprochen hatte, die Orgel zu spielen. Sie sagte zu und nahm Orgelunterricht bei dem Kantor Heinz Hohnstädt in Göttingen. Der Unterricht war so erfolgreich, dass sie den C- Schein erhielt. Ab 1973 wurde sie als Kantorin in der Gemeinde Klein-Lengden angestellt und leitete auch den Kirchenchor.

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Während der Ausbildung zum B-Schein erkrankte ihr Mann schwer und starb am 31.04.1983. Da sie keinen Führerschein hatte, wurde der Unterricht nicht fortgesetzt. Beruf und Berufung blieb für Juliane Scheede immer die Musik. Sie findet es aber auch interessant, sich mit Geschichte zu befassen.

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Daneben liebt sie ihren Garten sehr und das Häuschen mit dem Garten daran ist ja auch eine kleine Idylle, in der sie manchmal lieben Besuch von vierbeinigen Nachbarn bekommt. In ihrem Haus und im Garten am Westerberg kann sie neue Kräfte für den Beruf und die vielen Verpflichtungen sammeln. Am liebsten befasst sie sich mit ihren zwei Enkelkindern und wenn es die Zeit erlaubt, liest sie auch gern geschichtliche Bücher.

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Am 21.09.2010 trat sie dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. v. bei. Sie wollte mithelfen, dass das schwer zerstört Gotteshaus ihrer Geburtsstadt wieder aufgebaut werden kann.

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