Ingeborg Wille spendete einen Dachstein

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 15. February 2012 13:42


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Ingeborg Wille feierte am 19.06.2008 ihren 68. Geburtstag. als Geschenk erhielt sie die Dachsteinurkunde 2001.

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Förderkreis | Biografie von Irmgard Bersiner

Biografie von Irmgard Bersiner

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. Januar 2011 02:09


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Irmgard Else Bersiner, geborene Sagrauske, wurde am 05.11.1931 in Rathenow im Haus Wasserpforte 3 geboren (das Haus steht nicht mehr). Ihr Vater Alfred Sagrauske war Betonfachmeister im Rathenower Betonwerk. Das Betonwerk Rathenow in der Curlandstraße gehörte Alex Scholz. Alex Scholz gehörte zu den Nazis und floh 1945 nach Westberlin. Anfang der 50iger Jahre wurde das Betonwerk zum Viertellandsweg umgesiedelt. Das alte Betonwerk in der Curlandstraße wurde von der Familie Rochna als Brausefabrik genutzt. Daneben wurde eine Holzbaracke gebaut, wo Bernstein Speiseeispulver produzierte. Der jetzige Besitzer des Hotels Fürstenhof  Koch übernahm die Speiseeisproduktion.
Die Mutter Elisabeth Sagrauske, geborene Bembe, war Dienstmädchen. Irmgard Bersiner wuchs mit einem vier Jahre jüngeren Bruder Herbert Sagrauske auf. Sie wurde in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche getauft. Sie besuchte die erste bis siebente Kalsse in der Schleusenschule und kam, da die Schleusenschule  als Lazarett genutzt wurde in der 8. Klasse zur Geschwister-Scholl-Schule. Nach der Schule begann sie  von 1946 bis 1949 eine Lehre als Damenschneiderin zuerst bei Stöhr und dann bei Preuß. Die Konfirmation fand schon in der Lutherkirche statt, weil die Sankt-Marien-Andreas-Kirche zerstört war. Am 15.10.1949 heiratete Sie Klaus-Dietrich Wolfgang Bersiner in der Lutherkirche. Am 29.09.1950 wurde die Tochter Renate Lucie Elisabeth, am 09.05.1954 der Sohn Ulrich Wilhelm Alfred und am 06.09.1955 der Sohn Jörg Dietrich geboren. Irmgard Bersiner widmete sich nun der Erziehung der Kinder, führte den Haushalt und war unermüdlich im Garten und im Hof tätig. Sie hielt 100 Hühner, der en Fleisch und deren Eier sie verkaufte. Sie hatte 35 Enten und 30 Kaninchen, die alle verkauft wurden. Jede Woche verkaufte sie ein paar hundert Bunde  Petersilie, Suppengrün und Schnittlauch an den Gemüsehändler Herd in der Friesacker Straße. Sie schneiderte auch noch für Bekannte und häkelte Decken und Gardinen. So trug sie erheblich zum Wohlstand der Familie bei. Sie freut sich besonders an ihren fünf  Enkelkindern und vier Urenkeln. Am 01.01.2001 trat sie dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. bei.

© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß

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