Biografie von Horst Schwenzer

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. Januar 2011 01:54


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Horst Schwenzer wurde am 30.10.1939 in Harpersdorf, Kreis Goldberg, in Schlesien geboren. Sein Vater, Oswald Schwenzer, war in einem Steinbruch als Arbeiter beschäftigt. Seine Mutter Frieda Schwenzer, geborene Bachmann, war Hausfrau. Horst Schwenzer wuchs mit einem älteren Bruder, Werner und mit einer jüngeren Schwester, Ursula, auf. Der Vater war von 1939 - 1945 als Soldat an der Ostfront. Die Mutter floh mit den Kindern aus Schlesien, musste aber wieder zurück und starb in Schlesien.

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Der Vater kam nun von der Wehrmacht zurück und floh mit den Kindern nach Groß Behnitz im Kreis Westhavelland. 1947 verunglückte der Vater tödlich beim Baumfällen im Wald. Da Groß Behnitz zum Kreis Westhavelland gehörte, kam Horst Schwenzer in das Kinderheim nach Hohennauen.  Horst Schwenzer hatte zunächst die Grundschule in Groß Behnitz besucht und kam nach dem Tod des Vaters  nach Hohennauen in die Schule. 1949 nahm Wilhelmine Lilienthal ihn als Pflegesohn zu sich nach Witzke und er besuchte bis 1951 die Grundschule in Witzke. Von 1951 - 1954 ging er zur Zentralschule nach Hohennauen und schloß die Schule mit der 8. Klasse ab. Er wäre noch gern weiter auf die Oberschule gegangen. So musste er bei der Deutschen Reichsbahn von 1954 - 1957 eine Lehre als Betriebs- und Verkehrseisenbahner absolvieren und arbeitete anschließend als Zugfahrdienst und Fahrdiensleiter in Rathenow und auf den umliegenden Bahnhöfen. Von 1964 -1965 war er bei der Nationalen Volksarmee (NVA) in Schwerin. Nach dem Armeedienst blieb er noch drei Jahre bei der Deutschen Reichsbahn und holte an der Volkshochschule in dieser Zeit den Abschluss der 10. Klasse nach. Von 1970 -1976 war er bei der Bank für Landwirtschaft in Rathenow angestellt und nahm ein Fernstudium an der Fianzfachschule in Gotha zum Finanzökonom auf.  Von 1976 - 1991 war er als Hauptbuchhalter inder Milchviehanlage in Stölln tätig. Während dieser Tätigkeit nahm er erneut ein Fernstudium an der Hochschule in Meißen  zum Diplomingenieurökonom auf und schloss es erfolgreich ab. Nach der Einheit Deutschlands  im Jahr 1990 war er von 1991 - 1994 Kreiskämmerer im Landkreis Rathenow. Von 1994 - 2003 war als Hauptamtsleiter der Stadt Rathenow beschäftigt. Horst Schwenzer  heiratete am 06.10.1972 Ingrid Amberg. Das Ehepaar hat zwei Söhne, Rayk Schwenzer, geboren am 25.10.1979 und Peter Schwenzer, geboren am 04.06.1982. Horst Schwenzer hatte sich mit seiner Frau 1973/1974 ein Eigenheim in der Semliner Straße in Rathenow gebaut, das nun der Mittelpunkt der Familie wurde. 1991 trat Horst Schwnzer der Freien Demokratischen Partei der Bundesrepublik Deutschland (FDP) bei. Er ist Stadtverordneter und FDP-Fraktionsvorsitzender in Rathenow. Horst Schwenzer ist Vorsitzender des Otto-Lilienthal-Vereins in Stölln und Aufsichtsratsvorsitzender der Rathenower Wärmeversorgung GmbH.

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Bis 2007 war er Schatzmeister des Kreisverbandes der FDP im Havelland und bekleidet jetzt noch das Amt des Schatzmeisters des FDP-Ortsverbandes Rathenow. Er ist als Schöffe am Landgericht in Potsdam tätig und ist Vorstandsmitglied des Radsportteams. Sein Hobby ist der Radsport. Er sammelt auch alte Uhren.

Seit 25.03.2001 ist er Mitglied des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. Er wollte immer, dass die Kirche zum Lobe Gottes wieder aufgebaut wird. Für den Turm spendete Horst Schwenzer die Kupferplatte Nr. 201. Auch den Baustein Nr. 35 spendete er sowie die Dachsteine Nr. 1451 -1460 für das marode Dach der Kirche. Zur Silberhochzeit des Ehepaars Ingrid und Horst Schwenzer am 06.10.1997 wurde für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche gesammelt. Dabei kamen 745,00 DM (372,50 €) zusammen, die das Ehepaar Schwenzer für den Wiederaufbau der Kirche spendete. Zu seinem 60. Geburtstag, am 30.10.1999, erbat Horst Schwenzer von seinen Gästen statt Blumen und Geschenke ebenso eine Spende für den Wiederaufbau der Kirche. Dabei kamen insgeamt 1000,00 DM (500,00 €) zusammen. Horst Schwenzer spendete dafür vier Kupferplatten für den Turm der Kirche und zwar die Nr. 201 à 250,00 DM (125,00 €) für sich, die Nr. 202  á 250,00 DM (125,00 €) für seine Frau Ingrid, die Nr. 203 á 250,00 DM (125,00 €) für seinen Sohn Rayk und die Nr. 204 á 250,00 DM (125,00 €) für seinen Sohn Peter.

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