Biografie von Gabriele Zeumer

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. April 2011 13:40


Steidl-1

Gabriele Barbara Zeumer, geborene Degner, wurde am 30.01.1952 in Kloster Zinna geboren. Ihr Vater, Günter Degner, war Patentingenieur und arbeitete als Hauptabteilungsleiter für Schutzrechte im Chemiefaserwerk „ Friedrich Engels“ in Premnitz und die Mutter, Ursula Flora Degner, geborene Böttcher, arbeitete ebenfalls im Chemiefaserwerk. Gabriele Zeumer wurde 1958 in die Geschwister-Scholl-Oberschule in Premnitz eingeschult und verließ die Schule 1968 nach dem Abschluss der 10. Klasse.

Steidl-2Erste Klasse der Geschwister-Scholl-Schule in Premnitz -1958
(Gabriele Zeumer 1. Bankreihe 2. von links)

Durch eine Sonderregelung konnte sie in der 9. und 10. Klasse schon das erste Lehrjahr zum Chemiefaserfacharbeiter schulbegleitend absolvieren und hatte dadurch 1969 nur noch ein Lehrjahr nach der Schule, um den Facharbeiterbrief zu erhalten. Von 1969 -1973 studierte sie in Magdeburg und erhielt den Abschluss als Ingenieur-Pädagoge. Von 1973 – 1988 war sie dann als Ausbilderin für den berufspraktischen Unterricht in der Berufsausbildung des Chemiefaserwerkes „ Friedrich Engels“ in Premnitz tätig. Von 1989 – 1990 arbeitete sie im Büro für Neuererwesen des Chemiefaserwerkes „ Friedrich Engels“ in Premnitz und war dann zwei Jahre lang als Erzieherin zuerst an der der Werner-Seelenbinder-Schule und danach an der Geschwister-Scholl-Schule in Premnitz angestellt. 1992 übernahm sie die Funktion einer Psychiatriekoordinatorin im Gesundheitsamt des damaligen Landkreises Rathenow. Von 1995 -1997 arbeitete sie als Behindertenbeauftragte des Landkreise Havelland. Diese Aufgabe wurde 1998 erweitert, sodass Gabriele Zeumer Behindeterten- , Gleichstellungs- und Ausländerbeauftragte des Landkreises Havelland wurde. Ab 2010 bekleidet sie das Amt der Integrationsbeauftragten für Menschen mit Behinderung und für Menschen mit Migrationshintergrund. Gabriele Zeumer hat drei Kinder und eine Enkelin Lea, die sie über alles liebt. Ihre Hobbys sind Kanufahren und Radeln sowie Basteln und Gartenarbeit. Sie wollte die enorme Aufbauleistung des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow unterstützen und trat deshalb am 29.03.2011 dem Förderkreis bei. Dass dieses Kleinod märkischer Backsteinkunst gegen alle Widerstände zu großen Teilen wieder aufgebaut werden konnte, erfüllt sie mit Anerkennung und Freude.

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