Biografie von Dr. Heinz-Walter Knackmuß

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 14. Januar 2011 08:10

 

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Heinz-Walter Franz Knackmuß wurde am 05.11.1944 in Semlin geboren. Am 01.04.1945 wurde er in der evangelischen Kirche zu Semlin von Pfarrer Detert getauft. Er besuchte vier Jahre lang die einklassige Dorfschule in Semlin und wurde dann in Rathenow an verschiedenen Schulen bis zum Abitur geführt. Nach dem Abitur, das er mit Auszeichnung ablegte, arbeitete er ein Jahr als Praktikant im damaligen Bezirkskrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie in Brandenburg-Görden. Von 1964 -1970 studierte er Humanmedizin an der Humboldt-Universität zu Berlin (Charité). Danach absolvierte er in den Vereinigten Gesundheitseinrichtungen des Kreises Rathenow die Ausbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin und promovierte zum Dr. med.. Nach der Facharztprüfung war er von 1975-1990 als Kreishygienearzt und von 1990-2006 als Amtsarzt in Rathenow tätig. 1990 gründete Dr. Knackmuß den Verband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes des Landes Brandenburg e.V. und führte diesen Landesverband bis zum 26.01.2001. Gleichzeitig wurde er 1990 zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesverbandes der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes gewählt. Diese Funktion hatte er bis zum 08.05.1995 inne. Am 16.11.2007 wurde er zum Ehrenmitglied des Verbandes der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes der Länder Brandenburg und Berlin e.V. ernannt.


Gesundheisminister Baaske beim Gespräch mit dem Vorstand
des Verbandes der Ärzte des ÖGD
am 03.09.2003 in Potsdam



Gesundheitsminister Alwin Ziel
im Gespräch mit dem Vorstand
des Verbandes der Ärzte des ÖGD
in Brandenburg 2002 in Potsdam


Am 15. September 1996 gründete er mit seiner Frau Helga Knackmuß, geborene Protz, den Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Anderas-Kirche in Rathenow e.V. Helga Knackmuß starb noch im gleichen Jahr an den Folgen eines unheilbaren Krebsleidens. Seit 2003 ist er mit Viola Knackmuß, geborene Kempf, verheiratet. Viele Tausend Menschen wurden von ihm schon durch die Sankt-Marien-Andreas-Kirche geführt. In den ersten Jahren der Gründung des Förderkreises hielt er die Kirche mit der Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow, Erika Guthjahr, gemeinsam an den Wochenenden geöffnet, auch im Winter. Sein spärliches Haupthaar zwingt ihn dazu im Winter eine Kopfbedeckung zu tragen, um sich vor Erkältungen zu schützen. Es gibt  keine biblische Begründung für das Tragen einer Kopfbedeckung in Gotteshäusern. Bei den Juden ist es üblich eine Kippa zu tragen. Der Ursprung der Kippa liegt in der alten jüdischen Überzeugung, den Namen Gottes dürfe man nicht mit unbedecktem Haupt aussprechen. Es handelt sich um eine Zeichen der Ehrfurcht des Menschen vor Gott. In der evangelischen Kirche nehmen die Männer in der Regel die Kopfbedeckung ab. Eine biblische Begründung gibt es dafür ebenso nicht.
Sein Lebensmotto lautet: Soli deo gloria (Allein Gott sei Ehr´). Am 28.10.2009 verlieh ihm der Stellvertretende Vorsitzende des  Rotary Clubs Havelland, Hermann Fischer, den Kurfürstenpreis, dotiert mit 500,00 €, den er sofort an den Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche weiterleitete. Am 05.11.2009 erhielt er zu seinem 65. Geburtstag vom Kabinett-Activitybeauftragten, des Lions Clubs International, Distrikt 111 - Westfalen-Ruhr, Wolfgang Schröder, die höchste Auszeichnung für Nichtmitglieder des Clubs, die Medal of Merit. Beide Auszeichnungen wurden ihm für sein Engagement für den Wiederaufbau der Kirche verliehen. Am 20.10.2010erhielt er den

Bürgerpreis der Stadt Rathenow 2010

von der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Diana Golze und dem Bürgermeister Ronald Seeger verliehen. Der Bürgerpreis wurde das erste Mal vergeben und  war mit  1000,00 € verbunden, die der Preisträger sofort für den Wiederaufbau des Wahrzeichens der Stadt Rathenow, die Sankt-Marien-Andreas-Kirche, stiftete.

Am 21.10.2012 traf er am Rande eines Konzertes in Rathenow mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Manfred Stolpe zusammen.

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Dr.  Heinz-Walter Knackmuß und Dr. Manfred Stolpe am 21.10.2012

Dr. Heinz-Walter Knackmuß ist auch gern gesehen als Berater andere Vereine in Havelland, die sich mit Instandhaltungen von Kirchen befassen. Er ist  ordentliches Mitglied des Fördervereins Dorfkirche Ferchesar und des Fördervereins zur Erhaltung der Dorfkirche Landin e. V. Er war viele Jahre Vorsitzender des Gemeindekirchenrates der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde in Rathenow und ist noch immer gewähltes Mitglied im Gemeindekirchenrat (Presbyterium). Ansonsten ist er bemüht recht viele Menschen für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow zu interessieren. Bis 2016 ist die Mitgliederzahl  im Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche  auf 250 Menschen gestiegen, obwohl Jahr für Jahr viele hochbetagte Mitglieder starben. Es ist wohl nicht allein dem Engagement vom Vorsitzenden geschuldet, sondern vor allem Gottes Segen.

70. Geburtstag

Am 05.11.2014 feierte Dr. Heinz-Walter Knackmuß seinen 70. Geburtstag.

Danke

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Geburtstagstorte
Video

Am 05.11.2014 feierte ich in Rathenow meinen 70. Geburtstag. Seit 1996 stehe ich dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. vor, den ich selbst gegründet habe. Seither ist das Gotteshaus, das gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt Rathenow darstellt, stark in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt und eine touristischer Magnet für viele Besucher der Stadt geworden. Der Wiederaufbau ist noch nicht vollendet, denn es fehlen noch die Kreuzgewölbe im Chorraum, die Emporen, die Barocke Kanzel mit den 12 Aposteln und eine neue Orgel. Es braucht noch ca. vier Millionen Euro, um die Kirche zum Lobe Gottes wieder völlig aufzubauen. So war es für mich selbstverständlich, dass ich meine Gratulanten statt der üblichen Blumen und Geschenke um eine Spende für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche zu meinem runden Geburtstag bat. Dabei kamen bisher 3385,00 € zusammen. Allen großen und kleinen Spendern sei herzlich gedankt. Auch alle, die mir geschrieben oder mich mit kleinen Aufmerksamkeiten beschenkt haben, sei gedankt, ebenso den vielen Anrufern, die mir gratuliert haben. Ich möchte mich aber besonders für die lieben Worte meiner Frau und die Gedichte und Sketche bei der Geburtstagsfeier bedanken.

Pfarrer Andreas Buchholz hat eine Andacht gehalten, die mich sehr berührt hat.

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Video

Eingangslied

Bis hierher hat mich Gott gebracht durch seine große Güte,
bis hierher hat er Tag und Nacht bewahrt Herz und Gemüte,
bis hierher hat er mich geleit´ bis hierher hat mich erfreut,
bis hierher mir geholfen.

Hab Lob und Ehr, hab Preis und Dank für die bisher´ge Treue,
die du, o Gott, mit lebenslang bewiesen täglich neue.
In mein Gedächtnis schreib ich an: Der Herr hat Großes mir getan,
bis hierher mir geholfen.

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Magdalena Buchholz hat, begleitet von Thomas Kübler, mit ihrem Gesang die Andacht in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche zu einem Kunstgenuss werden lassen.

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Am meisten danke ich Gott, dass ich in das neue Jahrzehnt gehen durfte und meiner Frau Viola für all ihr Mühen und Sorgen im Vorfeld des Geburtstags.

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Es war ein schöner Tag für mich voll Glück und Harmonie. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben. Inge und Wolfgang Schröder aus Wetter konnten aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Feier teilnehmen, haben aber 1000,00 € gespendet und ein kostbares Bild von Werner Stumpp geschenkt (Versicherungswert: 2500,00 €). Vielen vielen Dank an alle Gratulanten und Gäste. Ich bin tief gerührt von so viel Ehrung zu meinem Geburtstag.

 

IMG_0001Viola Knackmuß am 05.11.2014

Mein lieber Heinz-Walter, Du hast nun ein Alter.
was biblisch man nennt.
das mancher hier kennt.
Wir sind nun verheiratet das 11. Jahr
Für mich ist es noch wunderbar.
Das Leben ist bunt. So bunt wie die Welt
und meistens geht es überall nur um  das Geld.
Du hast so viele Gaben erhalten von Gott.
Kannst singen und dichten und schreiben sofort.
Das Internet füllst Du mit  Kirchenlatein,
als hätt es schon immer so müssen sein.
Du liebst die Familie so tief wie das Meer,
Deine belle-mère profitiert davon sehr.(belle-mère =Schwiegermutter)
Das Wahrzeichen der Stadt ist Dein Arbeitsfeld
da scheust nicht Mühe, noch Kraft noch Geld.
Zum Lobe Gottes soll sie wieder ersteh´n
und das finden die meisten Menschen auch schön.
Wir haben schon weite Reisen gemacht
nach Kapstadt, New York zu sehen die Pracht
der Welt, wie sie Gott geschaffen
und haben auch schon in Hamar geschlafen.(Stadt in Norwegen, Wohnsitz der Bischöfin Köhn)
Zum Ende der Reisen wird festgestellt.
Am Schönsten ist zu Hause die Welt.
Dein Wahlspruch lautet: Soli deo gloria
Und das nun schon fast 70 Jahr.
Mein allerbester lieber Mann
ich tue alles, was ich kann,
um Dein fröhliches  Herz zu erhalten
und kommen im Gesicht auch immer mehr Falten.
Ich liebe Dich so, wie Du bist,
und bin glücklich, wenn Du nichts vermisst.
Du bist rührig und fleißig, geduldig dazu,
nur selten kommst Du richtig zur Ruh´.
Du lernst viele Sprachen, um gut zu versteh´n,
die Menschen, die mit uns gemeinsam geh´n.
Zuerst war´s Französisch, jetzt ist  Nederlands dran
damit man richtig Kreus-chewelf sagen kann.
Ich wünsche Dir heute auf all Deinen Wegen
Gesundheit, Glück und Gottes Segen
ein fröhliches Herz und wenn´s Gott gefällt,
dass er Dich noch lange am Leben erhält.
Ich erhebe das Glas und proste Dir zu
Mein lieber Heinz-Walter, mein Glück bist Du.

 

Die Familie hat in dem Haus in der Röntgenstr. 13, in 14712 Rathenow, Tel:03385-5200224 eine kleine Ferienwohnung mit 5 Betten in zwei Zweibettzimmern und einem Einbettzimmer eingerichtet. www.knackmussarchiv.de

Rundgang-1 Video

Rundgang-2 Video 

Seminartreffen zur BUGA  2015 in Rathenow

Am Fest Mariä Himmelfahrt (15.08.2015) hatten sich die ehemaligen Medizinstudenten des Seminars 9 (1970) der Humboldt-Universität in Berlin zu einem Treffen in Rathenow eingefunden und es war ein strahlender herrlicher Sommertag als die Gruppe mit dem Motorschiff „Sonnenschein“ einmal um den Stadtkern schipperte. So viel alte Ärzte hatte Rathenow lange nicht in seinen Mauern versammelt. Manche waren fast unverändert in die 70iger gekommen. Es wurde viel erzählt von alten Zeiten und vom Orgelspiel und Klavierunterricht und natürlich von den Enkelkindern und den Eltern. Nach der Fahrt auf dem Schiff ging es zum Sky-Liner und alle schauten erst einmal über das Gelände der Bundesgartenschau.
Dann gingen wir über die Havel in den Optikpark, wo eine dicke Wolkenwand aufzog. Nur ein Teil der Gruppe schaffte es noch über die Weinbergbrücke zum Eingang des Weinbergs. Dann überfiel uns eine Unwetter mit Regen und Sturm, sodass alle geschwind einen notdürftigen Schutz aufsuchten. Die meisten wurden nass bis auf die Haut. So viel Unwetter wie in diesem Sommer habe ich in Rathenow noch nie erlebt. Nach dem sintflutartigen Regen und den Sturmböen gab es für die meisten nur den Heimweg. Das Seminartreffen hatte ein schreckliches Ende genommen. Walter Kuhn hat sich bei Kik neue Sachen gekauft und kam mit seiner Frau Charlotte noch in die Röntgenstr. 13 zum Kaffee und Martin Conradi haben wir mit dem Auto in die Röntgenstraße 13 mitgenommen, wo er nach Dusche und teilweise trockenen Sachen mit uns den Kaffee nahm. Den Bismarckturm haben wir durch das Unwetter nicht erreichen können.

                                                              Video

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Adresse:
Dr. Heinz-Walter Knackmuß        
Röntgenstraße 13
14712 Rathenow
Tel:03385-5200224
Mobil-Tel:0163-3925819
E-Mail:knackmuss@online.de




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