Biografie von Christa Hildebrand

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 10. Januar 2011 06:03


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Christa Hildebrand, geborene Redegeld, wurde am 08.08.1949 in Rathenow geboren. Ihr Vater Friedrich Redegeld war Malermeister und ihre Mutter Ella Gertrud Liesbeth Redegeld, geborene Röhl, arbeitete in der optischen Industrie in Rathenow. Christa Hildebrand wurde am 27.11.1949 in der Lutherkirche von Superintendent Georg Heimerdinger getauft. Sie wuchs mit ihrem am 23.09.1938 geborenen Bruder Fritz Günther Redegeld in Rathenow auf und wurde  1956 in der Neuen Schule in Rathenow eingeschult. Hier durchlief sie die erste und zweite Klasse und kam dann zur Geschwister-Scholl-Schule, wo sie die 3.-10.Klasse in einer R-Klasse absolvierte. R-Klassen hatten speziell Russisch ab der dritten Klasse und sollten so sprachbegabten Kindern einen frühen Einstieg in eine Fremdsprache ermöglichen. Nach der 10. Klasse ging ging sie zur Pädagogischen Hochschule " Karl Friedrich Wilhelm Wander" in Dresden und holte hier 1966 ihr Abitur nach und studierte dann dort weiter bis 1972 Mathematik und Physik und nahm 1972 eine Tätigkeit als Diplom-Fachlehrer für Mathematik und Physik an der Geschwister-Scholl-Schule in Rathenow auf. Hier arbeitete als engagierte Lehrerin bis 1990. Von 1990 - 1992 war sie Personalleiterin des Staatlichen Schulamtes des Kreises Rathenow und übernahm ab 1992 die Funktion einer Schulrätin für weiterführende Schulen (Gesamtschulen, Realschulen und Gymnasien).
Am 13.09.1968 heiratete sie in Dresden den Kraftwerksingenieur Rüdiger Hildebrand. Dem Ehepaar wuden die Kinder Susanne am 24.03.1969 und Karl Ulrich am 09.02.1972 geboren. Christa Hildebrand trat am 07.11.1996 dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V. bei, weil sie mithelfen wollte, das schwer zerstörte Wahrzeichen ihrer Heimatstadt wieder aufzubauen. Zu ihrem 60. Geburtstag im Jahr 2009 bat sie ihre Gratulanten statt Blumen und Geschenke um ein Spende für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Dabei kamen 700,00 Euro zusammen. Der Förderkreis bedankte sich bei Frau Christa Hildebrand und überreichte ihr die Stifterurkunde Nr. 23 in Bronze (500,00 €) und zwei Bausteinurkunden (Nr. 62-63). In ihrer Freizeit malt sie gern. In einer Ausstellung 2013 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche wurden zwei Bilder von ihr gezeigt.

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Nr. 33 Christa Hildebrand: Das Brötchen


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Nr. 35 Christa Hildebrand: Stillleben mit Ölkanne


© Copyright : Dr. Heinz-Walter Knackmuß (01.04.2013)

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