Diskussion über Religionsfreiheit

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 15. May 2013 09:06

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Volker Kauder und Andrea Voßhoff
im Rittersaal in Brandenburg an der Havel am 14.05.2013

Die Bundestagsabgeordnete Andrea Voßhoff ist Vorsitzende der Arbeitsgruppe Recht der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und hatte den Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder, am 14.05.2013 in den Rittersaal der Fachhochschule Brandenburg an der Havel zu einer Diskussion unter dem Titel
„Religionsfreiheit verteidigen“ eingeladen. Die Zuhörer des voll besetzten Raums erlebten eine fundierte Darstellung der Probleme der Religionsfreiheit in der Welt. Volker Kauder spannte dabei einen weiten Bogen, der von Deutschland über die UNO nach Saudi-Arabien, Ägypten, Iran, China und zur Türkei reichte. Das Recht seine Religion in jedem Land zu praktizieren ist für Volker Kauder ein Menschenrecht. In der UNO-Menschenrechts-Charter ist das ein verbrieftes Recht. Saudi Arabien hat diese Konvention nicht unterschrieben und verbietet alle Religionen, die sich nicht zum Islam bekennen. Volker Kauder vertrat die Auffassung, dass der Islam einen anderen Gott habe, der so entrückt ist, dass alles gegen ihn als Lästerung aufgefasst wird. Christen können mit Gott rechten. Für ihn ist das Schlüsselwort des Christentums: „Niemand kommt zum Vater, denn durch mich“ (Johannes 14,6). Wir Christen kommen durch Jesus Christus zum Vater, zu Gott. So wie Moslime bei uns Moscheen bauen dürfen, verlangt er auch in islamischen Staaten, dass Christen Kirchen bauen dürfen und ihre Priester ausbilden können. Die Religionsfreiheit in der Türkei muss vor dem Anschluss an die Europäische Union geklärt werden und nicht hinterher. In der Türkei ist die Priesterausbildung verboten. Es darf aber niemand das Priesteramt ausüben, der nicht die türkische Staatsbürgerschaft hat. Europa ist für ihn mehr als nur der Euro. Europa verkörpert für Volker Kauder einen Wertekanon der jüdisch-christlichen Tradition. Ganz pragmatisch empfiehlt er nach Beantwortung vieler Fragen. Christen sollen Schulen und Krankenhäuser in den Ländern unterhalten dürfen. Das können sie und das wird auch von anderen Religionen geschätzt. Aber dennoch ist der Kampf für Religionsfreiheit der Menschen eine Lebensaufgabe für ihn und für nachfolgende Generationen.

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Biografien

Biografie von Heinz Mundt

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 26. March 2013 11:57

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Heinz Ernst Walter Mundt wurde am 12.04.1938 in Brandenburg an der Havel geboren. Sein Vater, Walter Mundt, war Krankenpfleger und seine Mutter Gertrud Mundt war Hausfrau. Von 1944 -1952 besuchte er die Grundschule in Plaue und kam von 1952 -1956 zur Oberschule, wo er sein Abitur ablegte. Nach dem Abitur studierte von 1956 -1962 Landwirtschat und beendete das Studium als Diplom-Landwirt. Nach dem Studium arbeitete er in Alt Temsin als Assistent in der Landwirtschaft. Von 1963 -1964 war er als Leiter der Viehwirtschaft in Kremmen tätig. Von 1964 -1966 absolvierte er seinen Wehrdient bei der Nationalen Volksarmee der DDR. Danach arbeitete er ein Jahr lang als Produktionsorganisator beim Landwirtschaftsrat in Brandenburg und war anschließend bei der Deutschen Bauernpartei tätig. Von 1967 -1970 war er in Klietz Zootechniker und ging dann von 1970 -1980 nach Talwitz im Kreis Wurzen im Bezirk Leipzig als Leiter der Milchviehwirtschaft. Er musste den Beruf wegen einer ernsten Erkrankung aufgeben und ist seither berentet. Heinz Mundt war verheiratet, trennte sich aber bald von seiner Frau. Im Urlaub reiste er gern in die Sowjetunion, aber auch nach Ungarn, Jugoslawien, Rumänien und Bulgarien. Er ist eine sehr sparsamer Mensch. Für den Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche hat Heinz Mundt eine große Spende für die neuen Bronzeglocken im Turm gegeben. Erst dadurch wurde es möglich, die zwei Glocken neu zu gießen.

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Glocke 1                                      Glocke 2 

Die Aufschrift auf der Glocke 1 lautet: Deum laudo (Ich lobe Gott) , Vivos voco (Ich rufe die Lebenden), Fulgura frango (Ich zerbreche die Blitze), Mortuos plango (Ich beweine die Toten) . Auf der Rückseite steht: Diese Glocke wurde anlässlich des Wiederaufbaus des Turmes im elften Jahre des geeinigten Deutschlands gegossen. Anno Domini 2001. Gespendet von Heinz Mundt.  
Die Aufschrift auf der Glocke 2 lautet: Gloria in excelsis deo et in terra pax hominibus bonae voluntatis (Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen seines Wohlgefallens).
Auf der Rückseite steht: Diese Glocke wurde anlässlich des Wiederaufbaus des Turmes im elften Jahre des geeinigten Deutschlands gegossen. Anno Domini 2001. Gespendet von Heinz Mundt.

Seit dem 26.05.2008 ist er Mitglied des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e.V.

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Biografien

Biografie von Dr. med. Klaus Jahnke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 18. March 2013 15:45

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Dr. med. Klaus Dieter Jahnke wurde am 14.01.1940 in Osterrode (Ostpreußen) geboren. Sein Vater, Gustav Adolf Jahnke, war Zollbeamter und sein Mutter, Marie Jahnke, geborene Gehrmann war als Buchhändlerin und nach der Hochzeit als Schneidermeisterin tätig. Klaus Jahnke wurde im März 1940 in der Stadtkirche Osterode getauft.

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Evangelische Stadtkirche in Osterode

Er wuchs mit seiner am 13.01.1945 geborenen Schwester Marianne auf. Durch die Entbindung der Mutter verzögerte sich die Flucht der ganzen Familie, die dann eine Woche nach der Geburt der Schwester in einem Viehwaggon bis Frankfurt (Oder) erfolgte. 2000 Bewohner von Osterode waren zuvor nach Wittenberge umgesiedelt worden.

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Die Mutter mit den zwei Kindern kam dann von Frankfurt (Oder) nach Steuden bei Halle, wo sie eine kleine Wohnung erhielten. Der Vater war durch eine Kriegsverletzung wieder glücklich nach Hause gekommen und arbeitete dort. Klaus Jahnke wurde in die Dorfschule Steuden eingeschult und absolvierte alle vier Klassen. Nach fünf Jahren zog die Familie aber dann doch nach Wittenberge um, wo Klaus Jahnke an der Jahnschule die 5.-8. Klasse durchlief. 1954 wurde Klaus Jahnke in Wittenberge konfirmiert.

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Evangelische Kirche Wittenberge

Von 1954 -1958 besuchte er die Oberschule in Wittenberge und legte dort auch sein Abitur ab. Von 1958 – 1961 studierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin Humanmedizin und schloss hier auch mit dem Physikum ab. Von 1961 – 1964 setzte er dann sein Studium an der Medizinischen Akademie in Magdeburg fort und legte 1964 das Staatsexamen ab. 1963 hatte er an der Medizinischen Akademie in Magdeburg zum Dr. med. mit „summa cum laude“ promoviert über das Thema: „Pharmakologische Wechselwirkung zwischen Serotonin und Noradrenalin, Adrenalin und Lysergsäurediäthylamid (LSD) an einer bedingten Fluchtreaktion der Ratte.“
Am 14.07.1962 heirate Klaus Jahnke die Bankerin Regine Köhnke in der Evangelischen Kirche Wittenberge.

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Evangelische Kirche in Wittenberge

Pfarrer Friedrich Wilhelm Ernst Skodda gab ihnen ein Wort aus dem Galaterbrief 6, 9 mit auf den gemeinsamen Weg: “ Lasset uns aber Gutes tun, und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten ohne Aufhören.“

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Brautpaar Regine und Klaus Jahnke

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Die Hochzeitsgesellschaft

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Trauschein des Ehepaares Regine und Klaus Jahnke
ausgestellt von der Evangelischen Kirche in Wittenberge

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Brautpaar Regine und Klaus Jahnke

Am 09.01.1963 wurde dem Ehepaar die Tochter Christine geboren. Nach dem Staatsexamen im Jahr 1964 arbeitete er als Pflichtassistent im Paracelsus-Krankenhaus Rathenow und erhielt 1965 die Vollapprobation als Arzt. Von 1965 – 1966 arbeitete er als Arzt im Landambulatorium Rhinow und nahm von 1966 – 1970 die Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie am Paracelsus-Krankenhaus in Rathenow auf, die er auch erfolgreich abschloss. Von 1970 – 1975 arbeitete Dr. med. Klaus Jahnke als Stationsarzt auf der Chirurgischen Abteilung des Paracelsus-Krankenhauses und ab 1976 als Oberarzt. Neben seiner Arbeit im Krankenhaus war er auch jahrelang Betriebsarzt in OHRA (Ofen- und Herdbau Rathenow), NEUZERA (Möbelwerk Neuruppin, Zehdenick, Rathenow) und in der Molkerei Rathenow.
1980 bekam Dr: med. Klaus Jahnke zusätzlich die Aufgabe, die Schnelle Medizinische Hilfe im Kreis Rathenow und eine Rettungsstelle im Paracelsus-Krankenhaus in Rathenow aufzubauen.
1990 erfolgte die Berufung durch den Kreistag des Kreises Rathenow und 1994 durch den Kreistag des Landkreises Havelland zum Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Rathenow beziehungsweise im Landkreis Havelland. Dieses umfangreiche Betätigungsfeld hatte er bis zum Eintritt ins Rentenalter im Jahre 2003 inne. In seiner Freizeit liest er gern. Dr. med. Klaus Jahnke ist ein großer Fußballfan. Natürlich hat Dr. med. Klaus Jahnke sich sehr über seinen am 25.02.1986 geborenen Enkel Benjamin gefreut. 2012 durfte das Ehepaar mit der Familie seine Goldene Hochzeit in Dresden feiern, die für beide ein unvergessliches Erlebnis wurde.

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Die Goldene Hochzeitsfeier in Dresden

Dr. med. Klaus Jahnke trat aus Überzeugung am 20.08.1997 dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei. Er lebt jetzt 48 Jahre in Rathenow und möchte, dass die Kirche wieder aufgebaut wird.

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Biografien

Biografie von Helmut Schwitzkowski

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 14. February 2013 20:28

 

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Helmut Hans Schwitzkowski wurde am 11.12.1944 im Premnitzer Chemiewerk geboren. Seine Mutter schaffte es nicht mehr in die Klinik nach Rathenow zu kommen und so wurde er in der damaligen Sanitätsstelle des Premnitzer Chemiewerkes geboren. Sein Vater, Wilhelm Karl Schwitzkowski, arbeitete als chemischer Arbeiter im Chemiefaserwerk „Friedrich Engels“ in Premnitz. Seine Mutter, Emmi Schwitzkowski, geborene Grothe, war Hausfrau. Helmut Schwitzkowski wuchs mit drei Brüdern auf Heinz Wilhelm, geboren am 08.03.1935, Horst Günter, geboren am 04.10.1936 und Hans, geboren am 26.09.1938. In Premnitz besuchte Helmut Schwitzkowski den Kindergarten in der Heimstraße und wurde 1951 in die Geschwister-Scholl-Schule in Premnitz eingeschult.

 

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Ehemalige Geschwister-Scholl-Schule in Premnitz

 

 

Die siebenten und achte Klasse musste er dann in der Südschule in Premnitz absolvieren. Als Kind wollte er immer Traktorist werden und so freute es ihn, dass er eine Lehrstelle als Traktorist auf der MTS (Maschinen-Traktoren-Station) Milow bekam. Von 1959 – 1962 durchlief er die Lehrausbildung zum Traktoristen und Viehpfleger auf der MTS Milow und später auf der LPG (Landwirtschaftliche Produktions Genossenschaft) in Zollchow. Mit seiner Ausbildung erhielt er automatisch den Führerschein. Nach erfolgreicher Lehre besuchte Helmut Schwitzkowski von 1962 – 1965 die Fachschule für Landwirtschaft in Oranienburg-Luisenhof. Weil er noch nicht 18 Jahre alt war, musste er zuerst eine Aufnahmeprüfung ablegen, die er mit Bravur bestand. Nach dieser Ausbildung erhielt er die Anerkennung als staatlich geprüfter Landwirt (Agrar-Ingenieur). Von 1965 – 1968 arbeitete er in der LPG Pritzwalk, zuerst als Assistent und später als Lehrausbilder. Nach einem dreimonatiges Zusatzstudium in Schwerin-Paulshöhe erhielt er auch einen pädagogischen Abschluss, den er als Lehrausbilder benötigte. Von 1968 – 1976 arbeitete Helmut Schwitzkowski als Lehrausbilder und Leiter für Schweineproduktion in der LPG „ Karl Marx“ in Zollchow im Kreis Rathenow. In der Schweineproduktion wurden 1000 Sauen und 10.000 Schweine gehalten. Weil er ein kritisch denkender Mensch war und gern etwas verändern wollte, wurde der 1969 Mitglied der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands). 1976 wurde er als Mitarbeiter in der Abteilung Landwirtschaft der SED-Kreisleitung berufen. Von 1979 – 1982 studierte er an der Hochschule für Landwirtschaft in Bernburg und erhielt den Abschluss als Diplom-Agrar-Ingenieurökonom. Nach seiner Rückkehr wurde er Leiter der Abteilung Landwirtschaft in der SED-Kreisleitung in Rathenow. Diese Funktion hatte er von 1982 - 31.12.1989 inne. Ab 01.01.1990 arbeitete er als LKW-Fahrer in der ACZ (Agrochemisches Zentrum) Nennhausen und war ab 1991 zuständig für die Kundenbetreuung und –akquisition. Als im Juni 1992 das ACZ Nennhausen Insolvenz anmelden musste, ging Helmut Schwitzkowski von 1992 -1994 in eine Umschulungsmaßnahme zum Betriebswirt. 1995 meldete er ein Gewerbe als Schädlingsbekämpfer und Desinfektor an und machte sich selbstständig. Die notwenigen Lehrgänge bezahlte er selbst. Seine kleine Schädlingsbekämpfungsfirma lief so gut, dass er bis zum heutigen Tag noch gern in ihr arbeitet.

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Seine Frau Barbara Reichhardt lernte er kennen, als sie, aus Weimar kommend, in Zollchow Verwandte besuchte. Es war Liebe auf den ersten Blick, und so heiratete er die Industriekauffrau am 03.02.1973 in Premnitz. Sie bekam auch Arbeit als Sekretärin an der Wilhelm-Pieck-Oberschule in Premnitz.

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Ehefrau Barbara Schwitzkowski

Helmut Schwitzkowski liest in seiner Freizeit gern Krimis und Reiseberichte. Besonders lieben seine Frau und er die Aufführungen der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Viele Opern und Operetten hat er dort schon gesehen. Er ist ein Ästhet. Durch seinen Beruf kam er mit dem Bauingenieur Wolfram Bleis und der Bauingenieurin Gisela Weinhold in Kontakt. Er war fasziniert vom Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und trat am 03.11.1997 dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei. Helmut Schwitzkowski vertritt die Auffassung, dass jeder Unternehmer, dem es halbwegs gut geht, etwas für die Allgemeinheit tun müsse. Er würde gern 100 Jahre alt werden und dabei so geistig und körperlich fit, wie er sich jetzt fühlt. (13.02.2013).

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Wenn du denkst du denkst von Günter Thonke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. February 2013 17:38

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Wenn du denkst du denkst, kommt es so - oder kommt es nicht ?

Ich wäre beim Weltuntergang lieber daheim,

um beim Vorgange auch nicht unbedingt dabei zu sein !

Zumal es ist noch ungewiss,

wie der richtige Ablauf ist !

Die Sintflut, noch durch Religionen bekannt,

die Fama berichtete es aus jedem Land,

von des Noahs großer Arche,

die wurde nicht der Zukunft zum Sarge.

Dies war und ist schon lange her,

man weissagte, zukünftig es das Feuer wär`,

welche das Weltende würde anbahnen,

aus Spalten und Vulkanen können es die Leute ahnen.

Es schieben sich bebend die Kontinente schwer,

Tsunamie Leid kommt aus dem Meer.

Das Eis schmilzt schneller als es kann,

dafür bürgt Sternbild Wassermann !

Oder wird der Sonne Kraft, - die Gutes und Allerschlimmstes schafft ,

dem Wurme „Mensch“ ein Schnippchen schlagen,

wenn Sonnenprotuperanzen kommen, ohne zu fragen?

Danach wäre nichts mehr wie es war,

sprachlose Politiker fänden es sonderbar,

verzweifelten an der Götter Huld,

flohen in tiefe Höhlen ob ihrer Schuld

und hofften sich gerettet noch als Seele

und möchten selbst nicht einmal mehr diese sein,

denn ehe Erde, Luft und Wasser wieder rein,

wäre jede Seele längst ein Engelein,

sofern sie nicht der Teufel geholt !

Wer fragt dann noch, - wer dies gewollt ?

Wurde der Weisheit letzter Schluss erkannt

vom Ungeist Erdenwurm, der sich selbst verbannt?

Am 6.4.2011 gereimt von Günter Thonke

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Von Liegen und Lage von Günter Thonke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. February 2013 17:31

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Von Liegen und Lage

Man fragt sich „Woran liegt es nur?“,

dass von Vernunft und Logik oft keine Spur,

geschweige gar von Bildung und der Kunst,

da glaube ich, es liegt an uns !

Wir Leut` und unsere Eliten,

was lassen die sich alles bieten !

Laut rufen sie, so geht`s nicht weiter:

„Wir sind am Ende von der Leiter,

der Leiter mit den morschen Sprossen!“

Wo anders, da wird schon geschossen,

es tobt sich aus der Menschen Wahn !

Bei uns hier ist Erotik dran,

sowie beim Brüderle und Kahn!

Suffragetten auf den Barrikaden,

werden wahren Lieben und Ehen schaden !

Weltuntergänge fielen leider aus,

noch gehen alle froh nach Haus,

wo andere Sachen toben,

weil aufgehoben nur verschoben ! -

Den Kühen will man an den Kragen,

weniger am Fleische sollen wir nagen!

Auch reine Milch verträgt nicht jeder -

aus Kuhhaut macht man gutes Leder !

Zu viele wären auf großen Weiden!

Wen regt es auf ? Wer mag`s nicht leiden ?

Methan in unser aller Darm,

wir sind zu viele, das Gott erbarm –

und mehr noch als aus Autos pufft,

am Schwanze bei den Tieren ruft !

So wird man sie in bald`gen Tagen,

im Wald und auf den Wiesen jagen.

Weniger Menschen werden sinnen, - einsam am Lagerfeuer spinnen,

verschwunden ist so viel Natur -

und fragen sich, - woran lag`s nur?

War es die Gier ? War es das Sehnen,

dass wir hör`n der Menschen stöhnen?

Rafft auf man sich zu neuem Schwung,

vonwegen der Erinnerung?

GTh. - 1.2.2013

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Uns reichte es immer von Günter Thonke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. February 2013 17:26

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Uns reichte es immer…

 

Ich weiß, ich bin ein alter Mann,

der Leuten auf den Wecker gehen kann.

Pariere daher nur meiner Frau;

so die scharf schaut, weiß ich genau,

nun bin ich an den heißen Grenzen,

wo man sie zieht, die Konsequenzen.

Doch bleibe ìch ein humorig Haus,

kenne jeden Steg herein und raus

und deute mir stets meinen Teil,

halt` dennoch meine Meinung feil,

die selten in die Landschaft passt,

wodurch man sich auch macht verhasst.

Zu Wahlen wird man oft befragt,

zumeist wird oft schnell ja gesagt

und seine Stimme abgegeben –

danach muss man daohne leben, weil selten Gewünschtes wird erfüllt,

da Oben man ein anderes Bild

zum globalen Weltgefüge,

vergisst man gern und macht auf Lüge.

Als man in ferne Lande zog, wo Völkerwahn die Leute betrog.

Doch hatten wir dort nichts zu suchen,

aus Helfern wurden die Verruchten.

Heute macht sich jeder seinen Reim,

was wäre wenn, was kann nicht sein ?

Wäre man doch daheim geblieben und täte dort die Seinen lieben!

Daheim geht es auch kaum friedlich zu,

seit jeder herkam, der es wollte.

Dem Rechtsstaat raubten sie die Ruh`,

weil man Gesetzen keine Achtung zollte.

Ein Paradies, das gab es nie

im langen Dasein hier im Lande;

zwar hatte jedes System `nen Traum,

dem folgen sollt` wir Rasselbande! Als wir Alten jung einst waren,

rauften die Altvordere sich in den Haaren!

Nun gehen uns dieselben aus –

der Welten Lauf ist wie ein Haus,

das seine Zeit vollendet hat.

Vieles verschwand schon in der Stadt,

den Fenstern wurd` der Durchblick leid,

es fühlen frei sich Katz und Maus.

Wir hatten lange hier unsere Zeit,

nun gehen bald die Lichter aus !

GTh im Jänner 2013

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Biografien

Kein Kreuz mit dem Kreuz von Günter Thonke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. February 2013 17:21

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Kein Kreuz mit dem Kreuz

 

Als die Völker aufeinander schlugen,

war trotz alledem der Acker zu bestellen,

dass für die Menschen sie Früchte trugen;

dazu will diese Mär ich nun erzählen.

Andres, beim Feinde kriegsgefangen,

er kam als Bauer zum Bauern auf den Hof

und hatte dort nun vieles in der Hand.

Des Hofes Chef rief man in Kriegesnot,

sich selber einzusetzen für sein Land:

Es kam dann seines Hauptmanns Brief,

er sei für Kaiser, Volk und Vaterland gefallen.

In der Familie viele Tränen flossen.

Die Zukunft schien allen verdrossen.

Zum Weihnachtsfest gab es keinen Baum,

Kindern ein Trauma im Leben, man glaubt es kaum.

Es schuf der Andres in des Stalles Stille

ein Kunstwerk von Kreuz aus Holz, ungeleimt.

Es war eines Feindes Trost als Gotteswille,

damit sich Kreuz, Friede und Hoffnung reimt.

Es prägte die Sippe, jung und alt,

geschmückt mit dem Grabesbild und Schleierkraut

und gab allen des Vaters Gestalt

in des Daseins finsterster Kriegeshaut.

Das Leben ging weiter bis zum Untergang.

Der war total und es folgte ein Wandel im Land.

Auch auf dem Hof kamen nach der Witwe Tod,

die Nachgewachsene Jugend zum Zuge.

Die bauten um und auf, da verging die Zeit im Fluge.

Unter dem Dache, da fand das Kreuz nun Asyl

und zum Verlorengehen, da fehlte nicht viel,

bis es dämmerte dieses Wertes der Mahnung.

In der Nische im Kirchturm

mahnt es nun schon jahrzehntelang:

„Bewahrt den Frieden hier und in der Welt!

Ziehet alle dafür an dem gleichen Strang! Meidet jeglichen Zwist um Gut,
Boden und Geld!“ Ob Heide, Orthodox, Protestant oder Katholik,

denn allen das Kreuz als Zeichen blieb!

Nicht ein Kreuz mit dem Kreuze solle wallen,

sondern „kein Kreuz mit dem Kreuz“ und ein Wohlgefallen!

Auf Wunsch beim Cousinen und Cousintreffens am 26.Juli 2012

am Buckower See von Günter Thonke am Morgen danach zu Papier gebracht.

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Jahre und Zeiten von Günter Thonke

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 2. February 2013 17:07

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Jahre und Zeiten.

Mit den Jahren geht`s bergab, -
schneller, wenn man sich erregt!
Redet lieber miteinander,
öffnet euch, so es bewegt.
Frische Luft und Sonnenschein,
könnten da behilflich sein.
Auf Balkonien, - Datsche, Garten,
solltet ihr die Blumen warten!
Da ist stets was zu entdecken,
Mehltau, Läuse und auch Schnecken!
Es wird nichts mit dem Auszuruhen,
es gibt dort immer was zu tun !
Seiet stets wachsam, - nie wartet länger, -
denn es gibt auch Rattenfänger,
die ihre Ordnung wollen im Land, -
wie es mal war, - mit starker Hand.
Das soll nicht noch einmal geschehen! -
Sind wir aus Erfahrung schlauer? -
Ist es recht uns so auf Dauer? -
Gott sei Dank - wir sind im Alter –
denken uns, - ach mein Gott Walter, -
hatten einst, als wir gefreit,
doch die Zukunft nicht gescheut !
Jegliches hat seine Zeit, -
gehabt schon seit der Ewigkeit!
Neues wird es weiter geben, -
Technik, Macken, Unverstand – so ist Leben.
War Ordnung oft nur von kurzer Dauer,
gab es Wirrwarr, Chaos und Verdruss -
alles zwischendurch bis es mal Schluss!
Doch ohn` die Leut` auf Friedenshofe, -
wären wir heut auf keinem Schwofe,
wo das wahre Leben ist, - nicht echt, -
nur bleibt man meist sein eigner Knecht!
Weil die Sonne im Westen untergeht,
erhebt man sich hier am Morgen spät.
Die innere Uhr, sie tickt konstant, -
anders als das Pendel an der Wand !
Denn Zeit gibt es im Überfluss, -
besonders, wenn man nicht mehr muss.

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Biografien

Biografie von Dr. Bettina Götze

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 30. January 2013 16:00

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Dr. Bettina Leokardia Götze, geborene Mrositzki, wurde am 22.04.1957 in Brandenburg an der Havel geboren. Ihr Vater, Alexander Franz Mrositzki war Universalfräser und nach 1945 Lehrer für  Geschichte in Stechow, Rathenow und Premnitz. Danach arbeitete er als Direktor der Polytechnischen Oberschule Nitzahn (Landkreis Havelland, damals Kreis Rathenow). Ihre Mutter, Barbara Christina Anna Maria Mrositzki, geborene Reichel, war Technische Zeichnerin und später Musik- und Deutschlehrerin an der Polytechnischen Oberschule in Nitzahn. Dr. Bettina Götze wurde 1963 an der Polytechnischen Oberschule Nitzahn eingeschult und durchlief hier alle  acht Klassen bis sie von 1971 -1975 an der Erweiterten Oberschule “Karl Marx” in Rathenow ihr Abitur ablegte.



clip_image002Einschulungsfoto 1963 (Dr. Bettina Götze, 1. Reihe, 2. von rechts)
vor dem Schulhaus in Knoblauch mit
Klassenlehrer Jörg Bier

Nach dem Abitur studierte sie von 1975 -1979 an der Martin-Luther-Universitär Halle-Wittenberg Pädagogik und schloss das Studium als Diplom-Lehrerin ab. Von 1979 -1981 arbeitete sie als Sport-, Geschichts- und Staatsbürgerkundelehrerin an der Polytechnischen Oberschule in Nitzahn. Von 1981 -1984 nahm Dr. Bettina Götze eine Aspirantur an der Pädagogischen Hochschule „Karl-Liebknecht“ in Potsdam an und promovierte 1984 zum Dr. phil.. Ab 01.09.1984 wurde sie zur Leiterin des Kreismuseums in Rathenow. Diese  Aufgabe nimmt sie  bis jetzt wahr. Von 1990 - 1992 absolvierte sie als postgraduales Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin die Ausbildung zu Museologin (Museumswissenschaftlerin). Von 1998 -2001 leitete sie kommissarisch das Kulturhaus Rathenow, das  zum Landkreis Havelland gehörte. Ab 2001 wurde sie Referatsleiterin für Kultur, Sport und Tourismus beim Landkreis Havelland und seit September 2003 ist Dr. Bettina Götze Geschäftsführerin der Kulturzentrum Rathenow GmbH. In den fast 30 Jahren Ihrer Museumstätigkeit forscht Dr. Bettina Götze auf dem Gebiet der Regionalgeschichte und organisiert zahlreiche Ausstellungen zu diesen Themen, auch veröffentlicht sie regelmäßig Publikationen zur Regionalgeschichte.

clip_image004Dr. Bettina Götze begleitet am 11.06.2010 die
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur
des Landes Brandenburg bei ihrem Rundgang
durch das Optik- und Industriemuseum

Am 15.07.1978 heiratete sie in Halle an der Saale den Mitstudenten und späteren Lehrer Randolph Rudi Götze. Ihr Mann arbeitet als Mitarbeiter des Theaters der Altmark Stendal. Das Ehepaar hat zwei Söhne, Robert, geboren am 26.04.1980 und Ludwig Rudolf, geboren am 02.05.1985. Dr. Bettina Götze hat wenig Freizeit. Sie ist Mitglied und auch Vorsitzende in verschiedenen Vereinen und Organisationen. Durch eine enge Freundschaft mit dem Pfarrer Frank Richter in Nitzahn und seiner Frau Christlinde, die als Gemeindeschwester für das Landambulatorium Milow auf den Dörfern arbeitete, kam es, dass Randolph Götze die die vorweihnachtlichen Krippenspiele in den Kirchen einübte. Er machte das so gut, dass Christlinde noch heute davon ganz begeistert ist.

clip_image005Wohnhaus der Familie Götze
in Knoblauch

Zu ihren Hobbies gehören Lesen, Stricken, Kochen und Gartenarbeit. Am 27.06.2010 trat sie dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei, um den Erhalt des Wahrzeichens der Stadt Rathenow zu unterstützen.

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