Erna Fuhrmann spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 28. Juni 2017 16:06

Erna Fuhrmann aus Rathenow spendete die Säulensteine Nr. 10955 -10964 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche.

Tags:

Radwandergruppe aus NRW spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 24. Juni 2017 11:06

Eine Radwandergruppe aus Nordrhein-Westfalen besichte am 24.06.2017 die Sankt-Marien-Andreas-Kirche  in Rathenow. Vor der Kirche war ein buntes Treiben, denn die Stadt feierte zur Erinnerung an die schwedische Besetzung die sogenannten "Schwedentage". Die Gruppe ließ sich etwas über die Geschichte der optik in der Stadt Rathenow erzählen, denn der Beiname der Stadt lautet:"Stadt der Optik." So war es folgerichtig, dass der Rundgang durch die Kirche mit dem Geburtshaus von Johann Heinrich August Duncker, dem Pfarrer von Rathenow und Semlin, begann, der auch der Begründer der optischen Industrie war. Dann bewunderte die Gruppe das Triptychon  der Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow, Erika Guthjahr, im Turm der Kirche und schaute sich auch den maroden Zustand der Sankt-Marien-Andreas-Kirche auf einem Foto von 1990 an. Die Gruppe ging dann in den Chorraum  und bestaunte die Fenster und den Gotischen Marienaltar, ehe der Aufbau der Kreuzgewölbe im Mittelschiff erläutert wurde. Am Ausgang spendete dei Radwandergruppe aus Nordrhein-Westfalen die Säulensteine 11065 -11076 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölb im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.



Schwedentage 2017

Tags:

Gästebucheintrag von Bert de Poel 17.06.2017

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 23. Juni 2017 15:06


17 Juni 2017

Reeds meer dan 25jaar is onze Protestantse Gemeente Leek-Oldebert in Nederland een partnerschap aangegaan met de Evangelische kerk in Rathenow. Vele jaren zijn wij als donateur verbonden met de opbouw van de Sankt Maria Andreas Kirche in Rathenow. Diep respect hebben wij voor allen die belangeloos zich inzetten voor de wederopbouw van deze mooie kerk. In het bijzonder de voorzitter Dr. H.W. Knackmuss. We spreken de hoop uit dat het eeuwendoude Godshuis in al zijn luister gerestaureerd mag worden.

Bert en Gé de Poel Leek Nederland

 

Seit über 25 Jahren ist unsere protestantische Gemeinde Leek-Oldebert in den Niederlanden  in einer Partnerschaft mit der Evangelischen Kirche in Rathenow. Viele Jahre sind wir  nun als Spender  mit dem Wiederaufbau der Sankt Maria Andreas Kirche in Rathenow verbunden. Tiefen Respekt haben wir vor allem für das uneigennützige sich Einsetzen für den Wiederaufbau von dieser schönen Kirche. Im Besonderen der Vorsitzende Dr. H. W. Knackmuss.
Wir geben der Hoffnung Ausdruck, dass das jahrhundertealte Gotteshaus in all seiner Pracht wieder hergestellt werden kann.

 

Bert en Gé de Poel, Leek /Nederland

Tags:

Chorkonzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche 18.06.2017

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 22. Juni 2017 02:06


Am Sonntag, den 18.06.2017, fand ein Konzert in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow statt, das von der Sankt-Marien-Andreas-Kantorei unter Leitung  der Kantorin Christiane Görlitz gemeinsam mit der Kantorei der Evangelischen Kirche in Premnitz unter Leitung der Kantorin Elisabeth Hendrich und den Bläsern beider Gemeinden einstudiert worden war. Es war ein Glanzpunkt zum Lutherjahr 2017, wo des Thesenanschlags von Dr. Martin Luther an die Schlosskirche in Wittenberg  vor 500 Jahren weltweit gedacht wurde. Es ist deshalb kaum verwunderlich, dass  im Mittelpunkt des Konzerte das Lutherlied "Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen" stand. Martin Luther hatte das Lied nach dem Psalm 46 gedichtet und auch die Melodie dazu geschrieben. Der gemeinsame Chor sang das Lied allerdings in einem Satz von Oskar Gottlieb Blarr, der 1934 in Ostpreußen geboren wurde. Den Auftakt des Konzertes bildete der Doppelchor von Johann Pachelbel (1653-1706) "Singet dem Herrn ein neues Lied", was von der Empore und im Kirchenschiff im Wechsel erklang. Ein zweites Lied mit dem Text von Martin Luther hieß: "Die beste Zeit im Jahr ist mein, da singen alle Vögelein" mit einer Melodie von Arnold Mendelssohn. Ein anderes Lied geht auch im Text und in der Melodie auf Martin Luther zurück. Es heißt "Verleih uns Frieden gnädiglich", und wurde nach einem Satz von Felix Mendelssohn-Bartholdy gesungen, den der Kreiskantor Holger Wiesner an der Orgel begleitete. Luther ahnte wohl schon, was in Deutschland und Europa durch die Reformation ausgelöst werden sollte, nämlich ein 30 Jahre lang andauernder Krieg zwischen Lutheranern und Katholiken, der erst 1648  mit dem Westfälschen Frieden endete und für Deutschland und die Niederlande ein Neuanfang war.

1. Singet dem Herrn
Doppelchormotette von Johann Pachelbel

Video


2. Ein feste Burg ist unser Gott

Video


3. Großer Gott, wir loben Dich

Video

4. Nun danket alle Gott

Video



5. Die beste Zeit im Jahr ist mein

Video


6. Schönster Herr Jesu

Video


7. Zogen einst fünf wilde Schwäne

Video




8. Verleih uns Frieden

Video







Tags:

Touristen spendeten Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 18. Juni 2017 22:06
Am 16.06.2017 kamen Touristen von dem Flusshotelschiff "Königsstein" nach Rathenow und besuchten das Wahrzeichen der Stadt, die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Sie bewunderten den Gotischen Marienaltar und die Fenster im Chorraum, wobei sie besonders vom Rathenower "Toelranzfenster" begeistert waren. Das zeigt oben Jesus Christus mit einer angedeuteten Krone, unten ist der blaue Davidsstern zu sehen und links sieht man einen grünen Halbmond für den Islam und rechts daneben das Zeich Ying Yang für Buddhismus mit der Bedeutung: Jesus Christus ist offen für alle Menschen. Die Besucher waren auch angerührt vom Willen zum Wiederaufbau der Kirche nach ihrer schweren Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Sei spendeten die Säulensteine Nr. 10937 - 10954 für den Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.
© Zertifizierte Kirchenführerin Gabriele Scharein im Auftrag des Förderkreises

Tags:

Besucher spendeten Säulenteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 18. Juni 2017 22:06

Am Sonntag, den 18.06.2017, legte das Hotelfahrgastschiff "Königsstein" in Rathenow an und die Besucher kamen sofort in dei Sankt-Marien-Andreas-Kirche, denn es sollte um 17:00 Uhr ein großes Chorkonzert mit der Sankt-Marien-Andreas-Kantorei und dem Posaunenchor stattfinden. Die Proben für den Chor waren um 16:00 Uhr zuende, aber die Kantorin Elisabeth Hendrich übte noch mit dem Posaunenchor bis 16:30 Uhr auf der Empore. Die Führung der Besucher im Chorraum wurde bei jedem Choral des Posaunenchors unterbrochen und in den Pausen fortgesetzt. Die Touristen fanden das lustig und sangen bei dem Choral "Nun danket alle Gott" kräftig mit. Die Zeit reichte um die Fenster im Chorraum zu erklären und den Gotischen Marienaltar von 1380. Dann ging es in zwei Gruppen weiter zur Stadtführung und die Besucher spendeten, ehe sie die Kirche verließen, die Säulensteine Nr. 10929 - 10936 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Tags:

Kerstin Brandes spendete Säulensteine

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 18. Juni 2017 09:06

Kerstin Brandes aus Burgdorf ist am 13.03.1944 in Rathenow geboren. Sie ist Mitglied im Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche und besuchte am 17.06.2017 die ordentliche Mitgliederversammlung des Förderkreises in Rathenow mit ihrem Mann Rüdiger und spendete aus diesem Anlass die Säulensteine Nr. 10905 -10908 für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum der Kirche. Der Förderkreis bedankt sich bei Kerstin Brandes.

Tags:

Gisela Pagel spendete Orgelpfeifen

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 17. Juni 2017 23:06

Gisela Pagel singt im Chor der Sankt-Marien-Andreas-Kantorei und ist ihr ganzes Leben lang musikalisch aktiv gewesen.
Am 06.06.2017 feierte sie ihren 85. Geburtstag. Statt Blumen und Geschenke erbat sie von ihren Gästen eine Spende für die neue Orgel in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Dabei kamen 550,00 € zusammen. Der Förderkreis überreichte ihr die Urkunde über die Stiftung der Orgelpfeifen Nr. 244- 248. Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Tags:

Biografie von Kerstin Brandes

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 17. Juni 2017 19:07


Kerstin Edeltrud Brandes, geborene Burger, wurde am 13.03.1944 in Rathenow, Steinstr. 5, geboren. Die Mutter, Helene Edeltrud Burger, geborene Warch, war Stenotypistin. Die Mutter und die Großeltern kamen 1939 aus Schönwalde bei Sorau (Polen) nach Rathenow. Ihr Vater, Heinz Gustav Herbert  Burger war Berufssoldat und ist wahrscheinlich 1944 in Jassi (Rumänien) umgekommen. Die Mutter hatte ihren Mann über Briefkontakte kennengelernt und heiratete ihn am 31.10.1942 in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow. Die Trauung wurde durch Pfarrer Ernst Detert durchgeführt.


Eltern bei der Trauung
in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche

Der Großvater Karl Otto Warch arbeitete als Feinmechaniker in Rathenow. Er war von Beruf Uhrmacher. Am 07.05.1944 wurde Kerstin Brandes durch Pfarrer Noster in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche getauft.


Kerstin Brandes als Täufling

Als 1945 das Haus in der Steinstraße 5 zerstört wurde, gab der Chef der Mutter Rheinfurth ein Zimmer in der Bahnhofstr. 18a, wo die Familie bis 1946 wohnte.


Kerstin Brandes mit ihrer Großmutter 1946
in Rathenow in der Bahnhofstraße


Im Dezember 1946 zog die Familie um, weil der Großvater eine Arbeit beim Uhrmachermeister Thees in Burgdorf bei Hannover erhalten hatte.



St. Pankratius-Kirche Burgdorf



Am 18.04.1950 wurde Kerstin Brandes in der Volkschule Burgdorf eingeschult. Die Einschulung wurde mit einem Schulgottesdienst in der St. Pankratius Kirche in Burgdorf gefeiert. Nach den vier Klassen der Volksschule absolvierte sie die Mittelschule Burgdorf bis zu 10. Klasse.

Einschulung



Am 23.03.1958 wurde Kerstin Brandes in der Neuapostolischen Kirche in Burgdorf konfirmiert. Ihr Konfirmationsspruch lautete: „Gib mir, meine Tochter, dein Herz, und lass deinen Augen meine Wege wohl gefallen.“ (Sprüche Salomos 23,26).

http://burgdorf.nak-nordost.de/api/media/443734/process?center=0%3A0&crop=max&height=600&token=5b5e9788a5c24123b2a0d382c13d1d66%3A1530645067%3A7786671&width=1200&zoom=

Neuapostolische Kirche Burgdorf


Konfirmation

1960 begann sie eine dreijährige Lehre als Drogistin in der Drogerie „Buss“ in Burgdorf. Von 1963 -1965 arbeitete sie in der Drogerie „Giesecke“ in Hannover uns später in der Drogerie „Pötsch“.

 
Arbeit in der Drogerie Gieseke 

Am 14.11.1965 heiratete sie Rüdiger Brandes, der als Schriftsetzer beim Burgdorfer Kreisblatt arbeitete. Die Hochzeit fand in der Neuapostolischen Kirche in Burgdorf statt und wurde vom Hirten Bayer vollzogen. Der Trauspruch lautete: „Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.“ (Brief des Paulus an die Römer 12,12)


Hochzeit
14.11.1965


Diesen Trauspruch hatte ihr Urgroßvater, Hermann Fiedler, 1954 einst in ihr Poesiealbum eingeschrieben.  Dem Ehepaar wurde am 07.5.1967 der Sohn Jens und am 11.01.1969 der Sohn Kay geboren. Von 1991 bis 2003 arbeitete sie wieder in ihrem alten Beruf und zwar in der Parfümerie des „Kaufhofes“ in Hannover, wo sie für die Firma „Mäurer und Wirtz“ unter anderem „Tabac-Rasierwasser“ und für die Damen das Parfüm  „Nonchallance“ verkaufte.


Kaufhof Hannover (2003)

Nach 1990 kam sie mit ihrer Mutter wieder nach Rathenow. Die Mutter zeigte ihr die alte Heimat. Kerstin Brandes wollte den Wiederaufbau des Gotteshauses ihrer Geburtsstadt unterstützen und trat deshalb am 06.10.2016 dem Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V. bei. Kerstin Brandes turnt und malt gern in ihrer Freizeit.
2015 feierte sie mit ihrem Mann das schöne Fest der Goldenen Hochzeit in Burgdorf.

 

© Dr. Heinz-Walter Knackmuß 17.06.2017














Tags:

Historische Kirchenführung mit Bischof Stephan Bodecker

von Dr. Heinz-Walter Knackmuß 15. Juni 2017 17:06


Video

In der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow gab es am 15.06.2017 eine Premiere. Die ehemalige Schulklasse aus Großwudicke hatte sich zu einer "Historischen Führung" mit dem Bischof Dr. Stephan Bodecker angemeldet. Seit 2016 bietet der Förderkreis diese historischen Führungen an und Ulrich Teltzrow sah die Chance mit seinen ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern und ihren Partnern diese neuen Führungen zu eröffnen. 1949 waren alle gemeinsam in Großwudicke eingeschult worden und trafen sich am 15.06.2017 zum Mittagesswen und zum Kaffeetrinken in der Gaststätte "Waldfrieden" in Großwudicke. Natürlich wurde viel von alten Zeiten erzählt und Ulrich Teltzrow hatte auch eine kleine historische Dokumentation von Großwudicke erstellt, die er seiner alten Schulklasse vorführte. Der Bischof von Bandenburg, Dr. Stephan Bodecker, wurde am 15.11.1384 in Rathenow geboren und war ein hoch gelehrter Diplomat, dessen Rat viele Fürsten gern in Anspruch nahmen. Er hatte auch ein hebräisches Lexikon herausgegeben. Am 15.02.1459 starb er im Dom zu Brandenburg, wo noch heute eine Grabstele an ihn erinnert. Er wurde 74 Jahre alt, was für die Zeit doch erheblich war. Neben Rosemarie Köhn, der Bischöfin von Hamar, in Norwegen, die am 20.10.1939 in Rathenow geboren wurde, war das der einzige Bischof, der in Rathenow geboren wurde. Es ist schon etwas Besonderes, wenn in der 800jährigen  Geschichte der Stadt Rathenow nur zwei Bischöfe aus ihr hervorgingen. Auch Rosemarie Köhn hat eine Vorliebe für das Hebräische, denn sie gab eine Hebräische Grammatik für alle Studenten in ganz Skandinavien heraus. Sie hatte im April 2017 erst ihre Geburtsstadt besucht. Dr. Heinz-Walter Knackmuß war zur 800-Jahrfeier der Stadt Rathenow beim Festumzug begleitet vom Herold, Jürgen Scharein, und vom Mönch, Gerd Ostermann, in das Gewand des Bischofs Dr. Stephan Bodecker geschlüpft und bietet seither  "Historischen Führungen" durch die Kirche an. Natürlich begann die Führung mit dem Geburtshaus von Johann Heinrich August Duncker, der als Begründer der optischen Industrie in Rathenow gilt. Dann ging es mit der alten Schulklasse zum Triptychon der Ehrenbürgerin der Stadt Rathenow, Erika Guthjahr. Dort wurden den Gästen die drei Gemälde vorgestellt, die in der Vision von Erika Guthjahr endet, dass der Turm wiederaufgebaut werden könnte. 1980,als sie das Triptychon malte, war daran überhaupt nicht zu denken. Und als der Turmaufbau 2002 mit der Reparatur der Türkenglocke vollendet war, durfte sie es noch miterleben und hat sich sehr darüber gefreut. Dann ging es zu einem Foto von der Kirche von 1990, wo der katastrophale Zustand des Gotteshauses noch recht deutlich zu erkennen ist. Aber die Gemeinde hat 1990 nach der Einheit Deutschlands sofort angefangen, den Chorraum wieder aufzubauen und mit einem Dach zu versehen.  Als der Förderkreis 1996 gegründet war, wurde die erste Spendenaktion für die Fenster im Chorraum angestoßen. Danach folgten die  Spendenaktionen für den Turm, die Kreuzgewölbe im Mittelschiff und die Fenster im Kirchenschiff sowie die Sanierung der Fassade. Den Besuchern wurden die Fenster im Chorraum erklärt. Besonders das "Rathenower Toleranzfenster" ist ein weltweit einzigartiges Kunstwerk. Der Gotische Marienaltar von 1380 wurde bei der Erklärung verwoben mit ganz persönlichen Erlebnissen von Dr. Heinz-Walter Knackmuß, die die Besucher sehr erheiterten. Diese Geschichte ist auch im Buch über die Kirche unter dem Stichwort "Der Kongress" zu finden. Bei der Erkläung der Heiligen Katharina ging es um die mittelalterliche adventliche Fastenzeit, bei der nicht getanzt werden durfte. Die Menschen tanzten deshalb am 25. November, dem Namenstag der Heiligen Katharina das letzte Mal vor Weihnachten und dazu sehr ausgelassen. Daher heißt es im Volksmund: "Sankt Kathrein stellt den Tanz ein." Auch das alte deutsche Volkslied "Heißa Kathreinerle, schnür dir die Schuh" geht darauf zurück. Dann wurden den Besuchern die drei geretteten alten Gemälde in der Kirche präsentiert, "Simeon mit dem Kinde", "das Epitaph für den Stadtschreiben Nesen" und "Christus vor dem Hohen Rat." Der Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Kirchenschiff wurde praktisch demonstriert und es gab ein Klangerlebnis im Kirchenschiff, um die einmalige Akustik zu Gehör zu bringen. Die Gruppe verabschiedete sich mit Handschlag vom "Bischof Bodecker" und spendete die Säulensteine Nr. 10880 -10904 (125,00 €) für den Wiederaufbau der Kreuzgewölbe im Chorraum . Der Förderkreis bedankt sich für die Spende.

Tags:

Tag cloud

Month List